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Ungewisse Zukunft für Nürnberger Bratwursthäusle | BR24

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Das Bratwursthäusle von Werner Behringer in Nürnberg ist ein Touristenmagnet für Besucher aus aller Welt. Die Zukunft des Gastronomieklassikers ist ungewiss, denn der Behringer hört wohl aus Altersgründen gegen Jahresende auf.

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Ungewisse Zukunft für Nürnberger Bratwursthäusle

In Nürnberg ist es bekannt und beliebt: Das Traditionsgasthaus "Bratwursthäusle". Doch das Lokal im Herzen der Stadt steht vor einer ungewissen Zukunft: Zum einen läuft der Pachtvertrag aus, zum anderen hört wohl der Seniorchef zum Jahresende auf.

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Der Pachtvertrag des Gasthauses neben der Sebalduskirche läuft Ende des Jahres aus, so die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), die die Mitarbeiter vertritt. Die NGG geht von einer Schließung des Lokals aus, da es offenbar ab dem neuen Jahr keinen Pächter mehr gibt.

Vertragskonditionen strittig

Für die 42 Mitarbeiter könnte das das Aus bedeuten. Hintergrund ist wohl, dass sich die Familie Behringer, die das Bratwursthäusle betreibt, mit der Tucher-Bräu, dem Verpächter der Gaststätte, nicht über die Konditionen einer Vertragsverlängerung einig geworden ist. Tucher hat sich auf BR-Anfrage dazu bislang nicht geäußert.

Bratwurst-König von Nürnberg

Werner Behringer, der das "Bratwursthäusle" seit 55 Jahren führt, gilt als einer der prominentesten Wirte Nürnbergs. Sein Lokal ist nicht nur Pflicht-Programm für Nürnberg-Touristen, auch Prominente wie Gerhard Schröder oder Königin Silvia von Schweden kehrten dort schon ein. Behringer selbst wurde auch schon als Bratwurst-König von Nürnberg bezeichnet. Er erhielt unter anderem die Bürgermedaille und den Frankenwürfel.