BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© News5
Bildrechte: News5

An der Unfallserie waren mehrere Fahrzeuge beteiligt.

1
Per Mail sharen

    Unfallserie auf der A93: Neun Verletzte und hoher Sachschaden

    Bis weit in die Nacht hinein ist die A93 am Freitag gesperrt gewesen, nachdem sich nach einem Graupelschauer mehrere Unfälle ereignet hatten. 16 Fahrzeuge waren beteiligt. Es gab Verletzte und Schwerverletzte. Der Sachschaden: mehr als 250.000 Euro.

    1
    Per Mail sharen
    Von
    • Guido Fromm

    Nach der Unfallserie am Freitagnachmittag auf der A93 bei Pechbrunn hat die Polizei in der Nacht eine abschließende Bilanz gezogen: Demnach waren in die insgesamt fünf Unfälle 16 Fahrzeuge verwickelt. Neun Menschen wurden teils schwer verletzt. Der Sachschaden beträgt mehr als 250.000 Euro.

    Glätteunfall auf schneebedeckter Fahrbahn

    Auslöser war ein Graupelschauer, durch den die Sichtweite unter 200 Meter sank. Ein 27 Jahre alter Autofahrer verlor auf schneebedeckter Fahrbahn in Richtung Regensburg die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen geriet ins Schleudern, überschlug sich dann und blieb auf dem rechten Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung liegen. Fahrer und Beifahrer wurden verletzt und später mit Hubschrauber und Krankenwagen in Krankenhäuser gebracht.

    Folgeunfälle mit Sattelzügen

    Allerdings kam es sofort nach dem Unfall zu weiteren Kollisionen: Der Fahrer eines nachfolgenden Wagens wollte helfen, schaltete die Warnblinkanlage an und bremste, was ein Autofahrer hinter ihm aber zu spät bemerkte. Trotz Notbremsung seinerseits kollidierte der Wagen mit dem des Helfers und einem weiteren Transporter. In der Folge bildete sich hinter der Unfallstelle ein Stau, an dessen Ende dann ein Sattelzugfahrer zu spät bremste, einen anderen Lkw sowie einen Pritschenwagen touchierte und quer auf der Autobahn stehenblieb. Die Sattelzüge mussten später entladen und ebenso wie die anderen Unfallfahrzeuge abgeschleppt werden.

    Allerdings fuhren zunächst noch zwei weitere Fahrzeuge und ein weiterer Sattelzug in diese Unfallstelle. Dabei erlitten drei Autoinsassen schwerste Verletzungen. Sie mussten ebenfalls in Krankenhäuser gebracht werden, zwei von ihnen per Hubschrauber. Außerdem ereigneten sich noch einige kleinere Zusammenstöße.

    Stundenlange Bergung, Staatsanwaltschaft ermittelt

    Im gesamten Unfallbereich waren drei Notärzte, acht Rettungswagen und zwei Hubschrauber im Einsatz, ebenso mehrere Feuerwehren mit insgesamt 22 Fahrzeugen. Die Bergung der Unfallfahrzeuge und die Reinigung der Fahrbahn dauerte bis weit in die Nacht hinein an. Die Autobahn blieb in dieser Zeit zwischen den Anschlussstellen Pechbrunn und Mitterteich-Süd gesperrt. Die Staatsanwaltschaft Weiden nahm Ermittlungen auf. Ein Gutachter soll nun den genauen Unfallhergang klären.

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!