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Bayern

Suche nach Ursache für Wasserrutschen-Unfall in Freizeitpark | BR24

© picture alliance/Felix Kästle/dpa

Die Center Parcs Ferienanlage

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    Suche nach Ursache für Wasserrutschen-Unfall in Freizeitpark

    Nach dem Unfall im Center Parcs Allgäu bei Leutkirch läuft die Suche nach den Ursachen weiter. Der Wasserspaß endete für vier Menschen im Krankenhaus: Zwei Erwachsene und zwei Kinder verletzten sich, als sie auf Reifen eine Rutsche hinab sausten.

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    Derzeit würden die Beteiligten des Vorfalls befragt und weitere Zeugen gesucht, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Zudem werde die Zulassung der Rutsche untersucht - und auch die Frage, wie sich die Badegäste bei deren Nutzung verhalten müssen. Bei dem Unfall am Dienstag waren zwei Erwachsene und zwei Kinder verletzt worden.

    Haben die Badegäste die Ampel an der Rutsche beachtet?

    Eine Sprecherin der Center-Parcs-Ferienanlage im Allgäu sagte am Donnerstag, ein Ampelsystem regle an der Rutsche, wann der nächste Benutzer losfahren dürfe. "Die Gäste müssen warten, bis das Signal auf Grün steht, erst danach dürfen sie rutschen." Es dürfte sich allerdings immer nur ein Reifen auf der Rutsche befinden. Der Betrieb im Schwimmbad Aqua Mundo laufe normal weiter und auch die Rutsche sei nach dem Unfall wieder geöffnet worden.

    Im unteren Bereich der Rutsche zusammengeprallt

    Nach Angaben der Polizei wurden zwei Jungen im Alter von drei und vier Jahren mit schweren Kopfverletzungen per Hubschrauber in eine Klinik gebracht. Eine 53 Jahre alte Frau und ein 49 Jahre alter Mann kamen ebenfalls ins Krankenhaus.Alle vier gehörten zu einer Gruppe von insgesamt sieben Besuchern des Freizeitparks nahe Leutkirch, wie ein Polizeisprecher sagte. Sie seien am Dienstag gemeinsam mit drei Reifen auf der Rutsche gefahren - zwei davon seien im unteren Bereich der Rutsche zusammengeprallt.

    Ein Start mit Pannen

    Die Ferienanlage hatte Ende Oktober vergangenen Jahres eröffnet - vier Wochen nach einem missglückten ersten Anlauf. Der rund 360 Millionen Euro teure Komplex war eine Woche nach der Eröffnung am 1. Oktober wieder geschlossen worden, weil in vielen der neuen Ferienhäuser die Heizungen und Warmwasserversorgung sowie Fernsehen, Internet und teils auch die digitalen Türöffnungssysteme nicht funktionierten.