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Unfall auf der A3: Lkw-Fahrer stirbt | BR24

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Auf der A3 Nürnberg-Regensburg ist ein Sattelzug von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschung hinuntergestürzt. Die Unfallursache ist noch unklar, diese soll nun ermittelt werden. Der Fahrer des Lkw starb.

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Unfall auf der A3: Lkw-Fahrer stirbt

Auf der A3 Nürnberg-Regensburg ist ein Sattelzug von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschung hinuntergestürzt. Die Unfallursache ist noch unklar, diese soll nun ermittelt werden. Der Fahrer des Lkw starb.

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Bei einem Unfall ist am Mittwochvormittag auf der A3 Nürnberg-Regensburg ein 65 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen.

Laut Polizei war der Kühl-Sattelzug kurz vor der Anschlussstelle Nittendorf aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Zwar versuchte der Fahrer offenbar noch, zurückzulenken, letztlich durchbrach der Lkw jedoch die Leitplanke und stürzte eine Böschung in einen angrenzenden Wald hinab. Dort blieb der Sattelzug liegen, wobei das Führerhaus wegkippte.

Notarzt konnte nicht mehr helfen

Weil die ersten Einsatzkräfte den Fahrer nicht finden konnten, vermuteten sie ihn zunächst unter dem Führerhaus. Aus diesem Grund wurde ein Kran angefordert, um es anzuheben. Letztlich stellte sich aber heraus, dass der Fahrer im stark beschädigten Führerhaus eingeklemmt war. Feuerwehr und Notarzt versuchten noch, dem Mann zu helfen, mussten aber kurz nach der Bergung seinen Tod feststellen.

Komplizierte Bergung

Ein Gutachten soll nun klären, ob bei dem Unfall Regen eine Rolle spielte oder ob es eine andere Ursache gab. Die Bergung des Sattelzugs gestaltete sich als schwierig, vor allem aufgrund der steilen Böschung. Zwei Kräne waren im Einsatz. Zeitweilig musste die A3 gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Erst um kurz nach 20 Uhr wurde die Sperre aufgehoben.

© Alexander Auer

Während der Bergungsarbeiten musste die A3 gesperrt werden

Schadenshöhe muss noch ermittelt werden

Wie hoch der gesamte Unfallschaden ist, ist noch unklar: Die Zugmaschine ist in jedem Fall ein Totalschaden. Das gefrorene Fleisch, das der Sattelzug geladen hatte, wurde von einer Firma umgeladen. Ob es noch verkauft werden kann, ist laut Polizei fraglich. Weil an der Unfallstelle auch Diesel auslief, muss auch ein Teil Erdreich abgetragen werden. Das ergab eine Prüfung durch das Landrats- und Wasserwirtschaftsamt.