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Unfall an Bahnübergang: Opa und Enkel sterben | BR24

© BR/ Martin Breitkopf

An einem unbeschrankten Bahnübergang in Ried bei Kochel am See ereignete sich am Sonntagvormittag ein tragischer Unfall. Dabei starben ein zweijähriger Junge und sein 65-jähriger Großvater.

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Unfall an Bahnübergang: Opa und Enkel sterben

An einem unbeschrankten Bahnübergang in Ried bei Kochel am See ereignete sich am Sonntagvormittag ein tragischer Unfall. Dabei starben ein zweijähriger Junge und sein 65-jähriger Großvater.

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Ein 65-jähriger Mann und sein zweijähriger Enkel sind am Sonntagvormittag bei Kochel am See (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen) ums Leben gekommen. Die beiden waren auf einem Quad unterwegs. An einem unbeschrankten Bahnübergang im Kochler Moor übersah der 65-Jährige vermutlich den nahenden Zug der Werdenfelsbahn, der Richtung Benediktbeuern unterwegs war.

Großvater und Enkel starben am Unglücksort

Der Lokführer leitete zwar noch eine Notbremsung ein, doch das Quad wurde noch vom Triebwagen erfasst und in die Böschung geschleudert. Der kleine Junge war auf der Stelle tot, auch sein Großvater starb noch an der Unglücksstelle.

Der 32-jährige Lokführer erlitt einen Schock und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die zehn Fahrgäste und der Zugbegleiter blieben unverletzt. Auch die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst brauchten Betreuung vom Kriseninterventionsteam.

Bahnübergang eigentlich sehr übersichtlich

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Bahnübergang war ordnungsgemäß beschildert und der herannahende Zug eigentlich aus großer Entfernung zu erkennen. Zur Klärung der Unfallursache wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen. Die einspurige Bahnstrecke blieb über mehrere Stunden vollständig gesperrt.