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Unappetlicher Fund: 80 Kilo Tierkadaver im Reisebus | BR24

© Bundespolizei

80 Kilo Tierkadaver im Reisebus

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    Unappetlicher Fund: 80 Kilo Tierkadaver im Reisebus

    Beamte der Bundespolizeiinspektion Kempten haben bei einer Grenzkontrolle am Samstagmorgen 80 Kilogramm Tierkadaver beschlagnahmt - die zudem bereits von Insekten befallen waren.

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    Polizeibeamte kontrollierten am Samstagmorgen am Grenzübergang Hörbranz die Insassen eines Fernreisebusses aus Italien. Bei einer Belgierin wurde die Polizei fündig und beschlagnahmte drei Reisetaschen mit getrockneten Schlangen und Fischen – insgesamt 80 Kilo schwer.

    Bereits mit Insekten befallen

    Die getrockneten Tiere waren laut Polizei bereits mit Insekten befallen, vermutlich Maden, wie eine Polizeisprecherin sagte. Aufgrund des Verdachts eines Verstoßes gegen das Artenschutzgesetz und nach Rücksprache mit den Bayerischen Kontrollbehörden für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen wurden die Tierkadaver sichergestellt. Laut Polizei hatte die Frau die Tiere zum Essen dabei, sie seien "zum Verzehr" bestimmt gewesen und sollen jetzt vernichtet werden.

    Haftbefehl wegen Steuerhinterziehung

    Bei der Überprüfung der Belgierin stellte sich außerdem heraus, dass gegen sie ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wegen Steuerhinterziehung vorlag. Die Geldstrafe in Höhe von 425 Euro konnte die 39-Jährige noch vor Ort begleichen und ihre Fahrt fortsetzen.

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