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Umzug nach Berlin: Was wird aus dem Ex-BND-Gelände in Pullach? | BR24

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Der Umzug des Bundesnachrichtendienstes von Pullach nach Berlin ist fast vollständig - zurück bleiben ein Gelände und Dutzende Gebäude, die nun einer neuen Verwendung harren.

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Umzug nach Berlin: Was wird aus dem Ex-BND-Gelände in Pullach?

Gut zwei Drittel der Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes sind bereits in die neue Geheimdienstzentrale nach Berlin gezogen. Für die Gemeinde Pullach beginnt damit eine neue Ära ohne BND-Zentrale.

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Über zwei Drittel der Mitarbeiter sind schon in die neue Geheimdienstzentrale nach Berlin gezogen. Nur eine Außenstelle des Dienstes bleibt in Pullach. Doch dürfte es noch Jahre dauern, bis die Gemeinde Pullach die Freigabe für das Gelände erhält.

Riesiges Gelände wird frei

Die Rede ist von 46 Hektar - das entspricht in etwa 65 Fußballfeldern. Ein Drittel davon bleibt beim BND. Dort sollen künftig weiterhin 1.000 Frauen und Männer arbeiten. Dafür werden auch eigene neue Gebäude gebaut. Die Bereiche, die frei werden, stehen meist unter Denkmal – oder Ensembleschutz. Dazu gehören die alte Reichssiedlung Rudolf Heß, die Bormann-Villa und das Gebäude mit dem Kindergarten und dem Bunker darunter.

Ehemalige BND-Stabsleitervilla als Gedenkort

Susanna Tausendfreund, die Bürgermeisterin von Pullach, kann sich vorstellen, dass es künftig eine bestandsorientierte öffentliche Nutzung geben könnte. Das heißt Gedenkort und Nutzung nebeneinander. Als Gedenkort würde sich die ehemalige Stabsleitervilla anbieten. Dann gebe es noch genügend Gebäude- zum Beispiel für die Volkshochschule, die Musikschule oder andere Bildungseinrichtungen. Wann das spruchreif wird , das sei noch ein Blick in die Glaskugel, so die Pullacher Bürgermeisterin.