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Münchner Flughafen
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Münchner Flughafen

Ultrafeinstaub kann von der Lunge in die Blutbahn gelangen und sich im Körper verteilen. Ob das gefährlich ist, kommt sehr drauf an, welche Partikel genau in der Luft sind.Die Landtagsfraktion der Grünen fordert deshalb Messungen, welche Partikel am Flughafen München vorhanden sind und wie hoch die Belastung ist.

"Wir wollten keine Panikmache betreiben, sondern Fakten präsentieren aufgrund derer man hinterher feststellen kann: Ist hier eine Gefährdung der Menschen vorhanden oder nicht?" erklärte Christian Hierneis von den Grünen.

Bürgerverein nimmt privat Messungen vor

Der Bürgerverein Freising fährt regelmäßig Strecken rund um den Flughafen ab und nimmt Messungen vor. "Hier sieht man Zahlen, die also zeigen, wenn der Wind vom Flughafen kommt, dann haben wir das 5, 10 bis zu 20-fache einer Normalkonzentration ultrafeiner Partikel, die definitiv vom Flughafen kommt", so Oswald Rottmann, Experte des Bürgervereins.

Allerdings: Darüber, welche Ultrafeinstaubwerte, welche Auswirkungen zum Beispiel auf die Lebenszeit von Menschen haben, fehlen Studien.

Freie Wähler wollen "besseren Antrag" vorlegen

Einen ähnlichen Antrag haben die Freien Wähler vor einem Jahr im Umweltausschuss gestellt, als sie noch nicht an der Regierung beteiligt waren. Den Antrag der Grünen lehnen sie jetzt ab. "Weil wir einen besseren Antrag nachschieben werden, der wesentlich intensiver auf die Thematik eingeht und das Umland mit der richtigen Gewichtung mit draufbringt", sagte Benno Zierer von den Freien Wählern. Statt nur am Flughafen wollen die Freien Wähler auch im Umland messen.

Der Referent des bayerischen Umweltministeriums verwies darauf, dass gerade Untersuchungen an andere Flughäfen liefen, zum Beispiel in Frankfurt. Außerdem arbeite das Umweltbundesamt an einer Studie. Diese Ergebnisse wolle man abwarten.

Der Antrag der Grünen wurde mit den Stimmen von CSU, Freien Wählern, FDP und AfD abgelehnt. SPD und Grüne stimmten dafür.

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