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Gegen Abholzung: Umweltaktivisten setzen Zeichen im Steigerwald | BR24

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Fridays for Future und Extinction Rebellion setzen sich für den Steigerwald als dritten Nationalpark Bayerns sein. Die Staatsregierung ist jedoch bislang dagegen.

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Gegen Abholzung: Umweltaktivisten setzen Zeichen im Steigerwald

Der Steigerwald braucht Schutzgebiete, das wünschen sich Naturschützer seit Langem. Ihre Forderung unterstrichen sie mit einem Waldspaziergang in Ebrach im Landkreis Bamberg.

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Unter dem Motto "Steigi bleibt" haben am Sonntag (01.03.20) rund 170 Umweltaktivisten mit einem Waldspaziergang im Baumwipfelpfad bei Ebrach (Lkr. Bamberg) ihre Forderung nach klar definierten Schutzgebieten für den Steigerwald bekräftigt. Unter den Aktivisten waren vor allem viele junge Umweltschützer der "Fridays for Future"-Bewegung. Mit der Aktion wollten sie gegen die weitere Abholzungen von Starkbuchen protestieren. Und zwar solange, bis klar sei, wo das Schutzgebiet im Steigerwald ausgewiesen werden soll.

In Baumkronen geklettert

Seit Jahren kämpfen Verein und Freundeskreis Nationalpark Steigerwald für die Ausrufung solcher Schutzgebiete im nördlichen Steigerwald. Sie wollen die dortige Biodiversität und die wertvollen Buchenbestände erhalten, heißt es seitens des Vereins. Während des Spazierganges sind einige Aktivisten in die Baumkronen geklettert, um Banner zwischen den Bäumen aufzuhängen. Eine Hängematte zwischen einzelnen Bäumen sollte zudem symbolisch dafür stehen, dass die jungen Umweltschützer bereit sind, die Bäume notfalls auch zu belagern.

Mehrere Gruppen und Vereine machen mit

Organisiert wurde die Aktion vom Steigibleibt-Bündnis gemeinsam mit Verein und Freundeskreis Nationalpark Steigerwald, sowie vielen weiteren Klimaschutz-Gruppierungen aus dem Landkreis Bamberg.