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Bayern

Umtauschbetrug mit rumänischem Geld in Regenstauf | BR24

© picture alliance / dpa Themendienst

Eine junge Frau nimmt Geld aus dem Geldbeutel

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    Umtauschbetrug mit rumänischem Geld in Regenstauf

    In der Oberpfalz ist es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Fällen von Umtauschbetrug gekommen. Die Opfer wechselten rumänische Lei in Euro. Die übergebenen rumänischen Banknoten waren jedoch nicht mehr gültig und fast wertlos.

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    Zum wiederholten Mal ist in der Oberpfalz ein Geldumtauschbetrug mit veralteten rumänischen Geldscheinen bekannt geworden. Wie das Polizeipräsidium der Oberpfalz jetzt mitteilte, wurde bereits am vergangenen Donnerstag eine 30 Jahre alte Frau aus Regenstauf (Lkr. Regensburg) auf einem Parkplatz von einem unbekannten Mann gebeten, ihm einen 1.000-Lei-Schein umzutauschen.

    Schein hat nur noch bei Sammlern einen Wert

    Die Frau recherchierte daraufhin im Internet den aktuellen Wechselkurs und kam auf eine Summe von rund 210 Euro. Das entspricht auch dem Wert der gültigen Währung, allerdings ist der 1.000-Lei-Schein laut Polizei seit einer Währungsreform 2005 nicht mehr gültig, sondern allenfalls nur noch Sammlern etwa 20 Euro wert. Die Frau übergab dem Mann letztlich 150 Euro.

    Umtauschbetrug nicht zum ersten Mal

    Am Tag zuvor bereits hatte ein Pärchen einen 45 Jahre alten Autofahrer an einer Straße im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz angehalten und ihn dazu gebracht, ihnen 520 Euro für 3.000 Lei in letztlich ungültigen Scheinen zu geben.

    Weitere Fälle gab es im oberbayerischen Neuburg an der Donau sowie im oberfränkischen Marktschorgast.

    Die Polizei rät deshalb, keine unbekannten Währungen von fremden Menschen anzunehmen und bei entsprechenden Anfragen wie in den jetzt bekannten Fällen sich zum Beispiel Autokennzeichen zu merken und die Polizei zu informieren.