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Umstrittenes Wohngebiet am Bayreuther Eichelberg | BR24

© BR/Christiane Scherm

Protest am Eichelberg: Anwohner wehren sich gegen ein zu großes Neubaugebiet.

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Umstrittenes Wohngebiet am Bayreuther Eichelberg

Trotz Protest: Der Bauausschuss des Bayreuther Stadtrats hat ein Bebauungsplanverfahren für ein umstrittenes neues Wohngebiet am Eichelberg eingeleitet. Enstehen sollen 100 neue Wohneinheiten – eine Bürgerinitiative hat sich bereits dagegen formiert.

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Der Bauausschuss des Bayreuther Stadtrats hat ein Bebauungsplanverfahren für ein umstrittenes neues Wohngebiet am Eichelberg eingeleitet. Dort sollen etwa 100 Wohneinheiten entstehen, also Reihenhäuser, Einfamilien- und Doppelhäuser. Alle offenen Fragen und Kritikpunkte sollen in diesem Verfahren geklärt werden. Mit dem geplanten Wohngebiet will die Stadt Bayreuth neuen Wohnraum für junge Familien anbieten. Der sei dringend nötig, heißt es.

Bürgerinitiative gegründet

Im Vorfeld hatte sich die "Bürgerinitiative Eichelberg" gegründet, die die Größe des Wohngebiets kritisiert. "Wir wollen das Wohngebiet an sich nicht verhindern, aber 40 Häuser würden reichen. Statt einem großen Wohngebiet finden wir mehrere kleine rund um Bayreuth sinnvoller", sagte Sprecher Michael Purucker zum Bayerischen Rundfunk. Die Bürgerinitiative befürchtet, dass durch die Höhe der Häuser die Sicht vom Panoramaweg am Eichelberg auf Bayreuth verbaut würde und dass die Frischluftzufuhr in die Stadt gestört werden könnte.

Flächenfraß und Leerstand

Für eine Ortsbegehung des Bauausschusses hatte die Bürgerinitiative meterhohe Stangen mit Luftballons aufgebaut, um den Stadträten die Höhe der Häuser zu zeigen. Auch die Anzahl der Autos, die zu Stoßzeiten aus dem Wohngebiet auf die nächst größere Straße auffahren würden, sei zu groß. Das würde zu Staus führen, so die Ansicht der Bürgerinitiative. Als weiteren Kritikpunkt nannte Purucker den Flächenfraß. "Es gibt in der Stadt so viele leerstehende Häuser. Die sollten genutzt werden, statt immer neue Häuser zu bauen", so Purucker. Der Bayreuther Stadtrat beschäftigt sich in seiner nächsten Sitzung am 29. Mai mit dem Thema.

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Autor
  • Christiane Scherm
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