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Maus im Tierversuchslabor
© picture alliance/Broker
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Maus im Tierversuchslabor

"Es geht dabei um 40 Ratten“, sagte der Sprecher der Behörde, wo jeder einzelne Tierversuch genehmigt werden muss. Die Aktionsgruppe Tierrechte Bayern kritisiert die Forschungen und plant bereits juristische Schritte sowie weitere Protestaktionen. Seit über einem Jahr gebe es massiven Gegenwind gegen die Versuchspläne.

Protestzüge geplant

Über 60.000 Menschen unterzeichneten eine Online-Petition, hunderte Tierfreunde schlossen sich Kundgebungen, Protestzügen und Flashmobs an.

"Wir machen solange mobil, bis diese Tierquälerei am Nordklinikum wieder aufhört.“ Simon Fischer, Sprecher der Aktionsgruppe Tierrechte Bayern

In einer heutigen Stellungnahme hat das Klinikum Nürnberg die Studien mit Tieren an der Paracelsus Universität am Standort Nürnberg als „unerlässlich“ für die Wissenschaft bezeichnet. Wie in jeder anderen Universität sei für manche Fragestellungen auch ein Tierversuch notwendig.

Standard medizinischer Forschung

Dies gehöre zum Standard medizinischer Forschung, von der letztlich Patientinnen und Patienten mit den unterschiedlichsten Krankheitsbildern profitierten. Die wissenschaftliche Tierhaltung im Klinikum Nürnberg sei mit einer Aufnahmekapazität von 100 Mäusen und 20 Ratten eine sehr kleine Einrichtung, die sich ausschließlich auf diese beiden Tierarten beschränke, so die Stellungnahme des Klinikums weiter. Angaben darüber, wann die Versuche tatsächlich beginnen, gibt es nicht.