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Umfrage: BR-BayernTrend gibt Stimmungsbild zur Europawahl | BR24

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Umfrage zur Europawahl: Spannung vor dem neuen BayernTrend

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    Umfrage: BR-BayernTrend gibt Stimmungsbild zur Europawahl

    40 Parteien stehen bei der Europawahl am 26. Mai in Bayern zur Auswahl: Wie würden die Wahlberechtigten im Freistaat derzeit abstimmen? Wie wichtig ist ihnen die Europawahl? Antworten auf diese Fragen gibt am Mittwoch ein neuer BR-BayernTrend.

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    Zweieinhalb Wochen vor der Europawahl gibt ein neuer BR-BayernTrend Auskunft über die politische Stimmung im Freistaat. Im Mittelpunkt der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap steht die Sonntagsfrage: Wie würden die Wahlberechtigten abstimmen, wenn schon an diesem Sonntag Europawahl wäre.

    Greift der Weber-Effekt?

    Spannend für Beobachter ist dabei vor allem die Frage, ob sich für die CSU der erhoffte "Weber-Effekt" abzeichnet: Denn mit Parteivize Manfred Weber stellen die Christsozialen nicht nur den gemeinsamen Spitzenkandidaten der Unionsparteien in Deutschland, sondern auch der gesamten konservativen Parteienfamilie in Europa.

    Für den Niederbayern ist die Europawahl ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu seinem großen Ziel: Er strebt das wichtigste Amt an, das die Europäische Union zu vergeben hat. Der 46-Jährige will Nachfolger von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker werden. Dafür ist ein gutes Wahlergebnis der Union und der gesamten Europäischen Volkspartei eine Grundvoraussetzung.

    Weber oder Timmermans?

    Der BR-BayernTrend geht daher auch der Frage nach, wen sich die Menschen in Bayern als neuen Kommissionspräsidenten wünschen: Weber oder den Spitzenkandidaten der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE), den niederländischen EU-Kommissionsvize Frans Timmermans. Im vorigen BR-BayernTrend im März lag Weber (50 Prozent) klar vor Timmermans (16 Prozent).

    Welche Partei hat bei den Wählern Pluspunkte gesammelt?

    Die infratest-Umfrage könnte insgesamt ein Fingerzeig sein, inwieweit sich die politische Stimmung im Freistaat in den vergangenen Wochen verändert hat. Beim BayernTrend im März lag die CSU bei 41 Prozent. Das wäre ein vergleichbares Ergebnis wie beim Urnengang 2014, als die Christsozialen um 7,6 Prozent auf 40,5 Prozent einbrachen, läge aber deutlich über dem CSU-Resultat bei der Landtagswahl im Herbst 2018 (37,2 Prozent).

    Zweitstärkste Kraft in der Wählergunst vor sieben Wochen waren die Grünen (19 Prozent), vor der SPD (12 Prozent) und AfD (10 Prozent). Freie Wähler und FDP sah der BayernTrend damals bei jeweils fünf Prozent, die Linke bei drei Prozent. Bei der Europawahl gibt es in Deutschland keine Sperrklausel, somit haben auch kleine Parteien Chancen auf ein Mandat: 2014 gewannen auch die Tierschutzpartei, die Familienpartei, die Piraten, die ÖDP, die NPD und Die Partei je einen Sitz im Europaparlament.

    BR-Politik-Magazin "Kontrovers" live aus Brüssel

    Alle wichtigen Zahlen aus dem neuen BR-BayernTrend gibt es am Mittwoch ab 17.00 Uhr hier bei BR24 und ab 21.00 Uhr in "Kontrovers" im BR Fernsehen. "Kontrovers"-Redaktionsleiter Andreas Bachmann analysiert die Ergebnisse live in Brüssel zusammen mit dem ehemaligen Leiter des ARD-Studios in Brüssel, Rolf-Dieter Krause. Außerdem zeigt das BR-Politik-Magazin ein Porträt der Spitzenkandidaten Weber und Timmermans und geht der Frage nach, was die EU konkret für Bayern macht.