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Ulrike Scharf sieht Klimaschutz als Chance für Bayern | BR24

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Ulrike Scharf zu Umweltpolitik CSU

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Ulrike Scharf sieht Klimaschutz als Chance für Bayern

Ulrike Scharf ist neue Vorsitzende der Frauenunion. Die frühere bayerische Umweltministerin sieht im Interview mit der Bayern 2 radioWelt Klima- und Umwelttechnologie als Chance für den Freistaat.

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Dass die CSU den Klimaschutz zu lange vernachlässigt hat, das sieht auch die frühere bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf so:

"Ich hätte mir gewünscht, dass wir die Bemühungen, die ich zu meiner Ministerzeit hatte, dass wir die schon sehr viel früher aufgegriffen hätten. Nur es nützt nichts, sie brauchen immer eine Akzeptanz in der Fraktion, in den Gremien, in den Parlamenten." Ulrike Scharf, Vorsitzende der Frauenunion

"Klimaschutz wird Geld kosten"

Für Scharf zählt jetzt, dass man auch die wirtschaftliche und soziale Auswirkung im Blick habe. Klimaschutz koste Geld kosten, aber Klimaschutz könne auch eine wirtschaftliche Chance sein, so Scharf. Sie wies auf den Wachstumsmarkt in der Klima- und Umwelttechnologie einen unwahrscheinlichen Wachstumsmarkt.

"Ich möchte, dass neue Technologien uns auch soweit helfen, dass wir auf der einen Seite den Klimaschutzmaßnahmen gerecht werden, dass wir darauf achten, wie unser Klima sich ändert, uns anpassen und auf der anderen Seite auch den wirtschaftlichen Erfolg davontragen." Ulrike Scharf, Vorsitzende der Frauenunion

Scharf setzt sich für Frauenquote ein

Ulrike Scharf war am Wochenende mit knapper Mehrheit zur neuen Vorsitzenden der Frauenunion in der CSU gewählt worden. Sie will sich weiter stark für den Ausbau der Frauenquote machen. Seit zehn Jahren gebe es bereits auf der Bezirks- und Landesebene eine Quote von 40 Prozent, so Scharf. Sie will diese weiter ausweiten auf die Kreisvorstandsebene und noch weiter steigern:

"Am liebsten wäre es uns, wenn wir gleich mit 50 Prozent ansetzen können." Ulrike Scharf, Vorsitzende der Frauenunion