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Die Liste der bayerischen SPD für die Bundestagswahl führt Generalsekretär Grötsch an. Bei der Aufstellungsversammlung in Schwabach wählten die Delegierten den 45-jährigen Oberpfälzer auf den Spitzenplatz.

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Uli Grötsch führt Bayerns SPD in die Bundestagswahl

Uli Grötsch wird die BayernSPD in die Bundestagswahl Ende September führen. Der Oberpfälzer wurde wie erwartet bei der Listenaufstellung auf den ersten Platz gewählt.

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  • BR24 Redaktion

Der Generalsekretär der bayerischen SPD, Uli Grötsch, führt die Genossen aus dem Freistaat in die Bundestagswahl am 26. September. Wie erwartet wurde der Bundestagsabgeordnete aus Weiden in der Oberpfalz am Samstag bei der Listenaufstellung auf den Spitzenplatz gewählt.

Wahl im Fußballstadion

Als weitere Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundestagswahl stellten die bayerischen Sozialdemokraten auf: Bärbel Kofler aus Oberbayern, Carsten Träger aus Mittelfranken, Annette Kramme aus Oberfranken, Sebastian Roloff aus Oberbayern, Rita Hagl-Kehl aus Niederbayern und Bernd Rützel aus Unterfranken.

Wegen der Corona-Krise hatte die Wahl nicht wie sonst üblich in einer Halle, sondern in einem Amateur-Fußballstadion stattgefunden. In der Arena des SC 04 Schwabach bei Nürnberg durfte die Veranstaltung unter freiem Himmel in Präsenz - aber unter strengen Hygieneauflagen - abgehalten werden.

Neuer SPD-Landesvorsitzender?

Grötsch sitzt seit 2013 im Bundestag und tritt im Wahlkreis Weiden in der Oberpfalz an. Er ist Mitglied im SPD-Parteivorstand und stellvertretender innenpolitischer Sprecher der Fraktion. Zudem strebt Grötsch den Posten des SPD-Landesvorsitzenden in Bayern an. Gegen ihn tritt der Landtagsabgeordnete Florian von Brunn im Duo mit Ronja Endres an. Über die Nachfolge von Noch-Landeschefin Natascha Kohnen soll noch im Frühjahr auf einem Landesparteitag entschieden werden.

Aktuell ist die bayerische SPD mit 18 Abgeordneten im Bundestag vertreten. Innerhalb der SPD wird wegen der seit Monaten schlechten Umfragewerte befürchtet, dass sich die Zahl nach der Wahl im Herbst deutlich verkleinern könnte.

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Für ein erfolgreicheres Abschneiden bei Wahlen müsste die Bayern-SPD mehr in die Mitte rücken. Das sagte die Politologin Prof. Ursula Münch der Rundschau.

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