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Übler Scherz-Notruf löst Großeinsatz in Aschaffenburg aus | BR24

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Mit einem Scherz-Notruf hat ein unbekannter Anrufer am Sonntag einen Großeinsatz ausgelöst. Der Unbekannte meldete sich bei der Polizei Aschaffenburg und teilte mit, er habe soeben seine Frau getötet und werde sich nun in seiner Wohnung verschanzen.

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Übler Scherz-Notruf löst Großeinsatz in Aschaffenburg aus

Mit einem Scherz-Notruf hat ein unbekannter Anrufer am Sonntag einen Großeinsatz ausgelöst. Der Unbekannte meldete sich bei der Polizei Aschaffenburg und teilte mit, er habe soeben seine Frau getötet und werde sich nun in seiner Wohnung verschanzen.

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Nach dem Anruf am Sonntagabend gegen 21 Uhr fuhr die Polizei sofort mit mehreren Streifen zu dem angegebenen Wohnhaus in der Goethestraße. Mehrere Versuche einer Kontaktaufnahme mit dem Mann scheiterten. Dann konnte der angebliche Anrufer beim Verlassen einer Nachbarwohnung zunächst vorläufig festgenommen werden. In der Wohnung des Mannes öffnete dann seine Ehefrau wohlbehalten die Türe.

"Frau getötet": Polizei Aschaffenburg vermutet Telefon-Scherz

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der Bewohner den Notruf nicht selbst abgesetzt hat. Stattdessen hat sich wohl ein bislang Unbekannter einen üblen Scherz erlaubt. Die Polizeiinspektion Aschaffenburg ermittelt nun die Hintergründe des Notrufs. Ermittlungsverfahren wegen des Missbrauchs von Notrufen und wegen des Vortäuschens einer Straftat wurden eingeleitet.

Ermittlungsverfahren wegen Missbrauch von Notrufen

Neben den strafrechtlichen Konsequenzen wird außerdem geprüft, ob dem noch unbekannten Anrufer die nicht unerheblichen Kosten des Einsatzes auferlegt werden. Für das Vortäuschen einer Straftat sieht das Strafgesetzbuch eine Strafandrohung von bis zu drei Jahren Haft oder Geldstrafe vor.