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Übertragung auf Menschen möglich | BR24

© picture-alliance/dpa

Der Feldhase

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    Übertragung auf Menschen möglich

    In Bayreuth ist ein Fall von Hasenpest aufgetreten. In der Nähe eines Golfplatzes im Stadtteil Laineck wurde ein toter infizierter Feldhase gefunden. Die bakterielle Erkrankung ist auch auf den Menschen übertragbar.

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    Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat an dem toten Tier eine Infektion mit der Hasenpest, der "Tularämie", festgestellt. Wie die Stadt Bayreuth mitteilt, wurden im Jagdrevier Laineck in den letzten Monaten bereits mehrere tote Feldhasen gefunden.

    Abstand halten

    Die Stadt warnt: Spaziergänger sollen auf keinen Fall tote Tiere anfassen. Auch von Tieren, die sich apathisch oder unnatürlich verhalten oder krank aussehen, sollten Menschen Abstand halten, heißt es aus dem Rathaus.

    Wer ein solches Tier beispielsweise beim Spazierengehen beobachtet, sollte dem Ordnungsamt der Stadt Bayreuth oder dem Veterinäramt im Landratsamt Bayreuth Bescheid geben. Anschließend wird dann der zuständige Jagdpächter informiert, so eine Sprecherin des Bayreuther Veterinäramts auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks.

    Hintergrund zur Hasenpest

    Von der Hasenpest betroffen sind vor allem Feldhasen, Kaninchen, Nagetiere wie Mäuse, Ratten oder Eichhörnchen. Aber auch Rehe, Vögel oder Fleischfresser können sich infizieren. Stechinsekten und Zecken können bei der Übertragung eine Rolle spielen. Beim Menschen äußert sich die Hasenpest mit Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Lymphknotenschwellung und Geschwüren auf der Haut.

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