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Überflutungen in Schwaben: Keller in Harburg laufen voll | BR24

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Die Niederschläge der letzten Tage haben die Wörnitz bei Harburg auf einen Pegelstand von 4,50 Meter ansteigen lassen.

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Überflutungen in Schwaben: Keller in Harburg laufen voll

Wegen Tauwetters und Regens sind in Bayern vereinzelt Flüsse und Bäche über die Ufer getreten. Von den Überschwemmungen am stärksten betroffen ist der schwäbische Landkreis Donau-Ries. In Harburg liefen einige Keller voll.

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Die Schnee- und Regenfälle der vergangenen Tage haben für Überschwemmungen in Bayern gesorgt. Vor allem in der Mitte und im Norden des Freistaats traten Flüsse und Bäche über die Ufer.

Im schwäbischen Landkreis Donau-Ries waren auch bebaute Gebiete betroffen. An der Wörnitz bei Harburg wurde die Meldestufe 3 überschritten. Das Wasser reichte bis an einzelne Gebäude in dem Ort heran, auch in einige Keller ist Wasser geflossen. Rund um Harburg waren einige Straßen gesperrt. Auch zahlreiche Wiesen und Äcker sind überschwemmt.

Laut Informationen des Wasserwirtschaftsamt sind keine Dörfer oder Ortschaften im Ries von der Außenwelt abgeschnitten, möglicherweise seien einzelne Höfe für höchstens ein oder zwei Tage abgeschnitten. Das sei für diese Bewohner aber "kein riesen Unglück", da solche Hochwasser alle drei bis vier Jahre im Ries vorkämen, so ein Experte vom Amt. Die Lage würde sich jetzt auch wieder entspannen.

Hochwasser in Teilen Frankens

In Mittelfranken wird bei Dinkelsbühl und Gerolfingen (Landkreis Ansbach) die dritte von vier Meldestufen laut Prognose des Hochwassernachrichtendienstes dagegen wohl nicht erreicht.

Im Altmühlgebiet gibt es bei Thann und Beilngries oberhalb der Sulz Ausuferungen. Die Meldestufe 2 wird auch an der Regnitz beim Pegel Hüttendorf und an der Fränkischen Rezat bei der Kläranlage Wernfels erreicht, ebenso an der Aisch bei Greiendorf und im oberfränkischen Laufermühle.

Meist entspannte Lage im Freistaat

In allen anderen Gebieten im Freistaat gab es am Dienstagmorgen keine Probleme, oder es waren lediglich kleinere Ausuferungen zu verzeichnen, landwirtschaftliche Flächen überflutet oder der Verkehr wegen Hochwassers leicht beeinträchtigt. An der Donau ist der Wasserstand zwar etwas erhöht, mehr als die erste Meldestufe wird aber wohl nicht erreicht.

Weitere Prognose

Eine Verschärfung der Hochwasserlage erwartet der Hochwassernachrichtendienst insgesamt nicht. An den Oberläufen der Flüsse fallen die Pegel schon wieder, "durch das Absinken der Schneefallgrenze bis in die Tallagen wird die Tauwetterlage zunächst beendet", heißt es im aktuellen Lagebericht.

Niederschläge fielen weitestgehend als Schnee. Für die zweite Wochenhälfte sei zwar mit Regen- oder Schneefällen zu rechnen, diese seien aber nicht gravierend, "so dass sich die Hochwasserlage zusehends entspannen wird".

Von
  • BR24 Redaktion
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