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Überfall auf Getränkemarkt: Verteidiger bestätigen Vorwürfe | BR24

© Wolfram Hanke/BR-Mainfranken

Wegen eines Raubüberfalls auf einen Getränkemarkt in Marktheidenfeld stehen zwei Männer aus dem Landkreis Main-Spessart in Würzburg vor Gericht. Zu Prozessbeginn bestätigten die Anwälte der Angeklagten die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft weitgehend.

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Überfall auf Getränkemarkt: Verteidiger bestätigen Vorwürfe

Wegen eines Raubüberfalls auf einen Getränkemarkt in Marktheidenfeld stehen zwei Männer aus dem Landkreis Main-Spessart in Würzburg vor Gericht. Zu Prozessbeginn bestätigten die Anwälte der Angeklagten die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft weitgehend.

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Den Verteidigern zufolge waren die beiden 20 Jahre und 19 Jahre alten Männer im September 2018 bewaffnet in den Getränkemarkt gestürmt, hatten einen Mitarbeiter bedroht und anschließend im Gebäude Feuer gelegt. Der Prozess findet vor der großen Jugendkammer am Landgericht Würzburg statt. Beim älteren der beiden Angeklagten handelt es sich um einen Bundeswehrsoldaten.

Getränkemarkt-Mitarbeiter überfallen und bedroht

Die beiden Angeklagten hatten ihrem Opfer nach Ladenschluss aufgelauert. Dabei waren sie mit einer Schusswaffe und einem Messer bewaffnet. Sie sollen ihr Opfer geschlagen und getreten haben. Außerdem sollen sie den Mitarbeiter des Getränkemarkts mit Wodka übergossen und gedroht haben, ihn anzuzünden, sollte er ihnen nicht den Tresor des Geschäfts öffnen. Anschließend legten die beiden Männer ein Feuer in dem Getränkemarkt, um ihre Spuren zu verwischen, so einer der Anwälte. Den Brand konnten die Feuerwehren löschen. Es entstand ein Sachschaden von 40.000 Euro, außerdem wurden Waren von insgesamt 80.000 Euro beschädigt. Die eigentliche Beute belief sich auf etwa 9.600 Euro.

Polizei findet anabole Steroide bei 20-Jährigem

Die Polizei konnte die beiden Männer wenige Tage später festnehmen. Sie sitzen seit Anfang Oktober in Untersuchungshaft. Bei einer Hausdurchsuchung in der Wohnung des Soldaten, konnte die Polizei zudem eine große Menge anaboler Steroide beschlagnahmen. Laut Anwalt dienten die Dopingmittel ausschließlich dem Eigenkonsum des Soldaten, der die Präparate zum Muskelaufbau einnahm.