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Kräfte der Bundeswehr vor dem Malteserheim in Passau.

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    Über 1.000 Bundeswehrsoldaten in Bayern im Corona-Hilfseinsatz

    In Bayern sind momentan über 1.000 Bundeswehrsoldaten im Hilfseinsatz in Gesundheitsämtern, Krankenhäusern und Pflegeheimen. Sie helfen, Personalengpässe in der Corona-Krise auszugleichen. Die meisten dieser Kräfte stammen aus Niederbayern.

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    Von
    • Renate Roßberger
    • BR24 Redaktion

    In Bayern helfen momentan 1.103 Bundeswehrsoldaten in Gesundheitsämtern, Krankenhäusern und Pflegeheimen mit, um Personalengpässe in der Coronakrise auszugleichen. Das hat das Landeskommando Bayern heute gegenüber dem Bayerischen Rundfunk bestätigt. Die meisten dieser Kräfte stammen aus dem Sanitätslehrregiment Niederbayern, das in Feldkirchen bei Straubing sitzt.

    Kontaktnachverfolgung und Sanitätsdienste

    Der Großteil der Soldaten wird für die Kontaktnachverfolgung von Infizierten eingesetzt. Außerdem helfen aktuell 126 Bundeswehrangehörige aus dem Sanitätsdienst in Alten- und Pflegeheimen, in Teststationen und Krankenhäusern mit. Sie haben im Unterschied zu den normalen Soldaten alle eine medizinische Ausbildung, zum Beispiel als Sanitäter, absolviert.

    313 Soldaten aus Niederbayern und der Oberpfalz im Einsatz

    Aus den sieben ostbayerischen Kasernen von Pfreimd bis Freyung sind aktuell insgesamt 313 Soldaten im Corona-Hilfseinsatz . Sie sind aber nicht nur in Bayern, sondern auch in Sachsen und Thüringen eingesetzt, etwa in Heimen, Krankenhäusern und Gesundheitsämtern. Von Landkreisen oder Einrichtungen in Niederbayern kamen bisher zwölf Anträge auf Amtshilfe an die Bundeswehr, die dafür insgesamt 151 Soldaten geschickt hat.

    Laut Bundeswehr keine Corona-Ausbrüche in Kasernen

    Genaue Fallzahlen, inwieweit Bundeswehrkasernen selbst von Corona-Infektionen betroffen sind, gibt die Bundeswehr aus Sicherheitsgründen nicht bekannt. Es gebe aber bisher keine Hotspots in Kasernen. Auch die Bayerwald-Kaserne Regen, die im stark von Corona betroffenen Landkreis Regen liegt, melde hier keine besonderen Vorkommnisse, so das Landeskommando Bayern. In den Kasernen achte man sehr auf die Hygienemaßnahmen. Mehrbettzimmer sind zum Beispiel abgeschafft. Es herrscht Maskenpflicht, auch im Freien, und es gebe strengste Hygienenauflagen. Teils arbeiten die Soldaten in sogenannten Kohorten, also in Gruppen, so dass, wenn ein Fall auftritt, die Quarantäne auch nur über diese Gruppe verhängt werden muss.

    Soldaten in kleine Gruppen eingeteilt

    In den Kasernen achte man sehr auf die Hygienemaßnahmen. Mehrbettzimmer wurden zum Beispiel abgeschafft. Es herrscht Maskenpflicht, auch im Freien und es gibt strengste Hygieneauflagen. Teils arbeiten die Soldaten in sogenannten "Kohorten", also in Gruppen, so dass, wenn ein Fall auftritt, die Quarantäne auch nur über diese Gruppe verhängt werden muss.

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