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TU München expandiert mit Campus nach Straubing | BR24

© pa/dpa

Das Wissenschaftszentrum für nachwachsende Rohstoffe in Straubing

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    TU München expandiert mit Campus nach Straubing

    Noch in diesem Jahr soll in Straubing der Campus für Biotechnolgie und Nachhaltigkeit der Technischen Universität München (TUM) errichtet werden. Das will die Staatsregierung heute bei ihrer Kabinettssitzung beschließen.

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    Ab dem Wintersemester 2017/2018 könnten damit die ersten Studierenden mit ihrem Studium beginnen. Der Campus soll Platz bieten für 1.000 Studenten, so die Zielvorgabe. Diese können dabei jeweils zwischen vier Bachelor- und Masterstudiengängen zu den Themen Biotechnologie und Nachhaltigkeit wählen. Bis 2021 sollen dafür 80 neue Stellen in Lehre und Forschung geschaffen werden, darunter etwa 17 Professuren.

    Uni im ehemaligen Kloster?

    Bereits im Bau befindet sich ein neues Hörsaal- und Forschungsgebäude, das etwa 37 Millionen Euro kosten wird. Daneben sollen andere Gebäude in der Stadt umfunktioniert werden. Unter anderem wird derzeit geprüft, ob das ehemalige Karmelitenkloster für den neuen Campus genutzt werden kann.

    Seehofer verspricht Fraunhofer-Institut

    Mit dem Schwerpunkt auf Biotechnologie und Nachhaltigkeit würde der neue Campus an bestehende Strukturen anschließen. So befinden sich in Straubing bereits mehrere Zentren aus Wirtschaft und Wissenschaft, die sich intensiv mit diesen Themen beschäftigen. Von der Weltmarke TUM würde die Stadt weiter profitieren können, so der Tenor aus Rathaus und Staatskanzlei.

    Dabei soll es aber nicht bleiben: Bei seinem jüngsten Besuch in Straubing im Februar hatte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) außerdem betont, dass er sich für ein Fraunhofer-Institut stark machen wolle. Schließlich handle es sich bei Straubing um die Geburtsstadt des Namensgebers der Wissenschaftsgesellschaft.