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Tschechische Polizei übt Schließung der Grenze zu Bayern | BR24

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Großübung an der tschechischen Grenze: Mehr als 400 Polizisten und Soldaten aus dem Nachbarland haben ein Tag lang den Ernstfall geprobt. Das Szenario: Die Grenze nach Bayern wurde abgeriegelt.

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Tschechische Polizei übt Schließung der Grenze zu Bayern

Großübung an der tschechischen Grenze: Mehr als 400 Polizisten und Soldaten aus dem Nachbarland haben ein Tag lang den Ernstfall geprobt. Das Szenario: Die Grenze nach Bayern wurde abgeriegelt.

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Tschechische Einsatzkräfte von Polizei, Armee, Feuerwehr, Zoll und Justizvollzugsdienst haben einen Tag lang den Grenzschutz bei Waidhaus geübt. Polizeischüler wurden als Statisten eingesetzt und sorgten für ein besonders lebensechtes Szenario. Sie spielten illegale Migranten.

Verkehrsbehinderungen bei Waidhaus

Seit 2007 gibt es nach dem Schengen-Abkommen an sich keine Grenzkontrollen mehr an der tschechisch-bayerischen Grenze. Jetzt aber trainierten die tschechischen Einsatzkräfte 20 Stunden lang das schnelle Hochfahren der Grenzkontrollen und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Behörden. Es gab bei Waidhaus kleinere Verkehrsbehinderungen, am Freitagvormittag war die Übung dann beendet.

© picture alliance/Miroslav Chaloupka/CTK/dpa

Wegen der Übung gab es am Übergang Waidhaus Verkehrsbehinderungen.

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Polizeischüler aus Tschechien schlüpften bei der Übung in die Rolle von illegalen Migranten, die festgestellt werden sollten.

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300 Polizisten, 100 Soldaten der tschechischen Armee, dazu Feuerwehrleute, sowie Beamte von Zoll und Justizvollzugsdienst waren im Einsatz.

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Grundlage für die Übung war ein fiktiver Erlass der tschechischen Regierung, schnellstmöglich den Grenzschutz herzustellen.

Rund 300 Polizisten, 100 Soldaten der tschechischen Armee, dazu Feuerwehrleute, sowie Beamte des Zoll und aus dem Justizvollzugsdienst waren im Einsatz. Sie errichteten eine Registrationsstelle an einer mutmaßlichen Migrationsroute. Laut einem Sprecher der tschechischen Polizei waren auch zwölf Beamte der Bundespolizei beteiligt an der Übung. Polizeischüler aus Tschechien schlüpften in die Rolle von illegalen Migranten, die festgestellt werden sollten.

Der Polizeibezirk Pilsen hat eine 200 Kilometer lange Grenze zu Bayern, entlang derer sich zwölf ehemalige Grenzübergänge befinden. Grundlage der Übung war ein fiktiver Erlass der tschechischen Regierung, schnellstmöglich den Grenzschutz herzustellen.