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Bildrechte: BR/Lasse Berger

Die Landratsämter in Hof und Wunsiedel überprüfen derzeit Systemrelevanz-Anträge von Unternehmen.

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Tschechische Grenzpendler: Landkreise prüfen Systemrelevanz

Einen Tag nach Inkrafttreten der coronabedingten Grenzkontrollen zu Tschechien stellt sich die Frage, welche Berufspendler die Grenze überqueren dürfen. Betriebe mit tschechischen Mitarbeitern müssen deshalb eine Systemrelevanz nachweisen.

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Von
  • Lasse Berger

Damit oberfränkische Unternehmen weiterhin ihre tschechischen Mitarbeiter beschäftigen können, müssen sie einen Antrag bei den Landkreisen stellen. In einem Schreiben erklärt die Industrie- und Handelskammer (IHK) für Oberfranken das Procedere für die Regionen Hof und Wunsiedel.

Hof und Wunsiedel prüft Systemrelevanz von Unternehmen

Demnach müssen unter anderem die Tätigkeiten sowie die Daten der betroffenen Mitarbeiter an die Behörden übermittelt werden. Danach werde geprüft, ob tatsächlich eine Systemrelevanz vorliegt. Dabei orientieren sich die Landratsämter an einer Auflistung der EU-Kommission. Demzufolge gelten unter anderem Berufe im Gesundheitswesen, in der Lebensmittelindustrie und im Verkehrsbereich als systemrelevant. Auch Ingenieure und Sicherheitspersonal werden mit aufgelistet.

Handelt es sich nach Überprüfung der Behörden bei den Anträgen um systemrelevante Beschäftigte, sollen diese voraussichtlich bis Dienstag (16.02.21) von den Landratsämtern kontaktiert werden.

Tschechische Grenzkontrollen sollen Corona-Mutation eindämmen

Seit einem Tag gelten auch in Oberfranken schärfere Einreiseregelungen an den Grenzen zu Tschechien. Ziel der Grenzkontrollen ist, das Einschleppen von ansteckenderen Varianten des Coronavirus über die Grenze einzudämmen. Deshalb dürfen aus den betroffenen Gebieten seit Sonntag 0.00 Uhr nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen hatte es zunächst für Ärzte, Kranken- und Altenpfleger sowie für Lastwagenfahrer und landwirtschaftliche Saisonkräfte gegeben.

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