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Bildrechte: pa/dpa/Armin Weigel

Weitere Lockerungen in Tschechien

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Tschechien lässt erstgeimpfte Touristen wieder einreisen

Ostbayerns Nachbar Tschechien lässt wieder Touristen ins Land. Voraussetzung ist eine Erstimpfung, die mindestens drei Wochen zurückliegt. Deutschland stuft Tschechien trotzdem weiter als Risikogebiet ein und hebt die Reisewarnung nicht auf.

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Von
  • BR24 Redaktion
  • Kathrin Unverdorben

Ab Dienstag können Urlauber aus Deutschland wieder nach Tschechien einreisen - auch wenn sie noch nicht vollständig immunisiert sind. Eine erste Impfung genügt. Dies geht aus einer neuen Verordnung des tschechischen Gesundheitsministeriums hervor, die in Prag veröffentlicht wurde.

Erste Impfung vor mindestens drei Wochen

Um als Tourist nach Tschechien zu fahren, muss die erste Corona-Schutzimpfung drei Wochen zurückliegen. Der Impfnachweis muss in englischer Sprache vorgezeigt werden. Zudem muss die Einreise online angemeldet sein. Des Weiteren kann man ohne Test bis sechs Monate nach einer bestätigten Corona-Infektion einreisen - zuvor waren es drei Monate, so ein Sprecher. Das Einreiseformular muss immer ausgefüllt werden. Die neuen Regeln gelten auch für Touristen aus Kroatien, Ungarn, Polen, Österreich, der Slowakei und Slowenien.

Für Ungeimpfte bleibt die Einreise ohne einen triftigen Grund weiterhin untersagt, mit Ausnahme des sogenannten kleinen Grenzverkehrs.

Tschechien trotzdem weiter Risikogebiet

Deutschland stuft Tschechien weiterhin als Risikogebiet ein. Es besteht eine Reisewarnung, auch wenn sich die Infektionslage im Land stabilisiere. Nach aktuellen Angaben des Gesundheitsministerium gab es 454 registrierte Neuinfektionen binnen eines Tages - der niedrigste Wert seit Ende August. Die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche - lag am Samstag bei 32.

Sonderkontingente für bayerische Grenzlandkreise

Weil Tschechien lange Zeit sehr hohe Inzidenzen hatte, bekamen die Grenzlandkreise in Oberfranken, der Oberpfalz und Niederbayern Sonderkontingente an Impfstoff. Dies bewirkte zum Teil, dass diese Landkreise mittlerweile sehr niedrige Inzidenzen aufweisen - wie zum Beispiel der niederbayerische Kreis Regen mit einer Inzidenz von aktuell 14,1 oder der Oberpfälzer Kreis Tirschenreuth mit 11,1 (Quelle: Robert-Koch-Institut).

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