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Tschechien kein Hochinzidenzgebiet mehr

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    Tschechien kein Hochinzidenzgebiet mehr

    Für Deutschland ist Tschechien bald kein Hochinzidenzgebiet mehr. Nachdem bereits die Grenzkontrollen abgeschafft wurden, entfällt für tschechische Pendler nun auch die Pflicht, bei der Einreise regelmäßig Corona-Tests zu machen.

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    • BR24 Redaktion

    Wegen stark sinkender Corona-Infektionszahlen in Tschechien stuft die Bundesregierung das Nachbarland am Sonntag vom Hochinzidenz- zum normalen Risikogebiet herunter. Damit entfällt auch die generelle Pflicht, bei der Einreise nach Bayern oder auch Sachsen ein negatives Testergebnis vorzuweisen.

    Keine Testpflicht mehr für tschechische Pendler

    Von großer Bedeutung ist dies im Grenzgebiet insbesondere für die tschechischen Pendler, die in Bayern arbeiten. Diese müssten nun keinen negativen Coronatest mehr vorweisen, erklärte am Freitag ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums. Zuletzt mussten die Pendler alle zwei Tage solch einen Test machen.

    Auch private Reisen aus Tschechien erleichtert

    Befreit sind nun auch Menschen, die Verwandte oder Lebenspartner in Deutschland besuchen und kürzer als drei Tage bleiben. Auch für LKW-Fahrer entfällt die Testpflicht. Zudem müssen die Speditionsmitarbeiter auch nicht mehr die sogenannte "digitale Einreiseanmeldung" nutzen.

    Reisende, für die keine Ausnahmeregel gilt, können sich künftig auch erst binnen zwei Tagen nach der Einreise testen lassen, wie der Ministeriumssprecher erläuterte. In der Praxis ist allerdings ein nachträglicher Test für die Behörden nur schwer zu kontrollieren.

    Grenzkontrollen bereits vor zwei Wochen beendet

    Tschechien zählte Ende Januar zu den ersten 20 Ländern, die als Hochinzidenzgebiete mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche eingestuft wurden. Bis vor kurzem zählte das Land zu den europäischen Corona-Hotspots. Zwischenzeitlich war Tschechien sogar als Virusvariantengebiet eingestuft und es wurden wieder stationäre Grenzkontrollen eingeführt - sie endeten aber bereits vor zwei Wochen.

    Inzidenz in Tschechien unter 150 gesunken

    Die Lage hat sich inzwischen gebessert. Innerhalb von sieben Tagen steckten sich in Tschechien nach aktuellen Zahlen weniger als 150 Menschen je 100.000 Einwohner an und die Regierung in Prag wagt vorsichtig erste Lockerungsschritte.

    Auch Moselle kein Virusvariantengebiet mehr

    Wie das Robert Koch-Institut weiter mitteilte, wird auch das letzte Virusvariantengebiet in Europa heruntergestuft: Die französische Grenzregion Moselle ist dann wie auch der Rest Frankreichs nur noch Hochinzidenzgebiet. Das bedeutet vor allem eine Entschärfung der Quarantäneregeln.

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