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Trotz hoher Inzidenz-Werte lockert die Stadt Hof die besonders strikten Corona-Einschränkungen.

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Trotz hoher Inzidenz: Hof lockert strikte Corona-Einschränkungen

Die Stadt Hof hat weiterhin die höchste 7-Tage-Inzidenz in Oberfranken. Trotzdem lockert die Stadt ab Sonntag ihre besonders strikten Corona-Regeln. Oberbürgermeisterin Eva Döhla weist aber darauf hin, dass Hof "noch nicht durch" sei.

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Von
  • Lorenz Storch

Die Stadt Hof lockert ab Sonntag, 2. Mai, ihre besonders strikten Corona-Einschränkungen. Das hat Oberbürgermeisterin Eva Döhla (SPD) bekannt gegeben. "Wir sind nicht durch", sagte sie, "aber wir haben zumindest den Ausnahmezustand im Ausnahmezustand hinter uns."

Die gelockerten Maßnahmen in Hof im Überblick:

Die Notbetreuung in Kitas und Schulen wird wieder im allgemein derzeit in Bayern üblichen Umfang gewährleistet, die Beschränkung auf Familien mit zwei Eltern in systemrelevanten Berufen ohne Möglichkeit zu Homeoffice fällt weg. Gottesdienste dürfen wieder stattfinden. Die nächtliche Ausgangssperre beginnt statt wie bisher um 20.30 Uhr um 22 Uhr wie im Rest des Freistaats.

Die umstrittene Maskenpflicht auf Spielplätzen fällt weg, mit Ausnahme des Untreusees, wo sie wie in der Innenstadt bestehen bleibt. Sport- und Bolzplätze werden für kontaktlosen Sport wieder geöffnet. Die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen dürfen, wenn die Schulleiter das für richtig halten, wieder zum Präsenzunterricht kommen. Viertklässler müssen jedoch, anders als im Rest Bayerns, weiter zuhause bleiben. Die Höchstgrenze für Versammlungen nach dem Demonstrationsrecht wird auf 60 Menschen verdoppelt.

Hof mit bundesweit höchster Inzidenz von 572

Die besonders harten Corona-Einschränkungen in Hof, die über die bayernweiten Einschränkungen und die "Bundesnotbremse" hinausgehen, waren Anfang April verhängt worden. Damals lag Hof mit einer 7-Tage-Inzidenz von fast 572 Fällen pro 100.000 Einwohner bundesweit am höchsten. Aktuell (Stand: 29.04.21, 03.10 Uhr) meldet das Robert Koch-Institut für die Stadt Hof eine 7-Tage-Inzidenz von 297, für den Landkreis Hof liegt sie bei 256.

OB Döhla: "Verschlimmerung der Situation nicht auszuschließen"

Die Hofer Oberbürgermeisterin wollte keine Prognosen zur weiteren Entwicklung der Corona-Situation in Hof abgeben. Man könne auch nicht ausschließen, dass sich die Situation noch einmal verschlimmert und Einschränkungen wieder in Kraft gesetzt werden müssen, so Döhla. Grundsätzlich hoffen Stadt und Landkreis Hof jedoch, auf eine weitere Verbesserung. Die Impfquote liegt dank Sonderzuweisungen inzwischen bei 38,9 Prozent Erstimpfungen.

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Die Stadt Hof hat weiterhin die höchste 7-Tage-Inzidenz in Oberfranken. Trotzdem lockert die Stadt ab Sonntag ihre besonders strikten Corona-Regeln. Oberbürgermeisterin Eva Döhla weist aber darauf hin, dass Hof "noch nicht durch" sei.

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