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Keine Gnade für "Tristan und Isolde" bei Bayreuther Festspielen | BR24

© BR/Kristina Kreutzer

Festspielhaus in Bayreuth

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    Keine Gnade für "Tristan und Isolde" bei Bayreuther Festspielen

    Das Liebesdrama "Tristan und Isolde" kam bei den Festspielgästen in Bayreuth nicht gut an. Wagner-Urenkelin Katharina bekam für ihre Inszenierung teils heftige Buhrufe. Allerdings hatte sie es dem Publikum auch nicht gerade leicht gemacht.

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    Mit einer nur bedingt geglückten Aufführung von "Tristan und Isolde" ist die Premierenwoche der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele am Donnerstag zu Ende gegangen. Für die in dieser Saison zum letzten Mal auf dem Spielplan stehende Inszenierung von Wagner-Urenkelin Katharina gab es vom Publikum immer wieder Buhrufe.

    Beifall und Buhrufe für die beiden Hauptdarsteller

    Nicht ihren besten Tag hatten zudem Stephen Gould und Petra Lang in den Titelpartien. Beide hatten von Anfang an Mühe, ihre äußerst anspruchsvollen Partien stimmlich durchzustehen. Vor allem Tristan-Darsteller Gould kämpfte immer wieder mit Problemen nicht nur in der Höhe. Unter viel Beifall mischten sich denn auch vereinzelte Buhrufe, als beide vor den Vorhang traten.

    Publikumsliebling Christian Thielemann

    Überzeugend waren hingegen Georg Zeppenfeld als König Marke, Kurwenal Greer Grimsley und Brangäne Christa Mayer. Als Publikumsliebling erwies sich einmal mehr Christian Thielemann am Dirigentenpult im verdeckten Orchestergraben.

    Richard-Wagner-Festspiele dauern bis Ende August

    Die Bayreuther Festspiele waren vergangene Woche mit einer viel bejubelten Neuinszenierung des "Tannhäuser" eröffnet worden. Sie dauern noch bis zum 28. August.