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Trinkwasser in Gersthofen wird gechlort | BR24

© BR/Beate Mangold

Seit Mitte August gilt in Gersthofen im Landkreis Augsburg ein Abkochgebot, weil die Stadt Keime im Trinkwasser gefunden hatte. Ab Montag, 28.10., wird das Wasser gechlort. Abkochen müssen es die Gersthofener trotzdem. Aber nicht mehr lange.

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Trinkwasser in Gersthofen wird gechlort

Seit Mitte August gilt in Gersthofen im Landkreis Augsburg ein Abkochgebot, weil die Stadt Keime im Trinkwasser gefunden hatte. Ab Montag, 28.10., wird das Wasser gechlort. Abkochen müssen es die Gersthofener trotzdem. Aber nicht mehr lange.

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Noch einige Tage müssen die Gersthofener ihr Wasser abkochen – erst wenn die Chlorkonzentration im gesamten Trinkwassernetz hoch genug ist, können sie das Wasser aus dem Hahn wieder bedenkenlos benutzen. Wie lange das Wasser dann gechlort werden muss, ist laut Stadt noch nicht klar.

Woher kommen die Keime im Trinkwasser?

Bislang wurde die Ursache für die Keime im Trinkwasser noch nicht gefunden. Die Stadt hat laut Bürgermeister Michael Wörle aber bereits mit einigen Maßnahmen begonnen, um das Problem zu beheben. So werden zum Beispiel Totleitungen abgebaut und auch die Hausanschlüsse sollen überprüft werden.

Das Chlor im Trinkwasser ist für die Meisten ungefährlich

Gesundheitliche Folgen hat die Chlorung laut Stadt nicht, das Wasser ist auch für Schwangere und Kleinkinder unbedenklich. Wer eine Hauterkrankung hat, sollte aber Rücksprache mit seinem Arzt halten. Betroffene können laut Stadt dann nach Vorlage eines Attests kostenlos im Schwimmbad Titania in Neusäß duschen.