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Das Abkoch-Gebot für Trinkwasser in Landkreis und Stadt Roth wurde vom Gesundheitsamt ausgeweitet.

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    Trinkwasser-Abkochgebot in Stadt und Landkreis Roth ausgeweitet

    Das Gesundheitsamt Roth hat das Abkochgebot für die Stadt und Teile des Landkreises ausgeweitet. Nun sind weitere Orte und Gemeinden aufgefordert, Leitungswasser vor dem Verzehr abzukochen. Auch Gegorgensgmünd ist jetzt betroffen.

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    Von
    • Carlo Schindhelm

    Wie das Gesundheitsamt Roth mitteilt, hat sich das Gebiet, in dem das Wasser bakteriell verunreinigt ist, ausgeweitet. Betroffen sind laut aktueller Mitteilung die Rother Ortsteile Bernlohe, Unterheckenhofen, Kiliansdorf, Belmbrach, Untersteinbach, Obersteinbach, Barnsdorf, Wallesau und die Otto-Lilienthal-Kaserne. In Georgensgmünd sind es die Ortsteile Petersgmünd, Oberheckenhofen, Wernsbach, Mauk und Obermauk.

    Fäkalkeime nach Starkregen im Wasser

    Vermutlich wegen der starken Regenfälle in den vergangenen Wochen ist das Trinkwasser durch Bakterien verunreinigt worden. Im Trinkwasser wurden laut Gesundheitsamt Fäkalkeime, sogenannte Enterokokken, nachgewiesen. Die erforderlichen Maßnahmen seien bereits eingeleitet worden; zudem werde die Chlorung des Rohrnetzes vorbereitet.

    Trinkwasser aufkochen und langsam abkühlen lassen

    Das Gesundheitsamt Roth empfiehlt daher, das Leitungswasser einmalig sprudelnd aufzukochen und dann langsam über mindestens zehn Minuten abzukühlen. Für die Körperpflege kann das Leitungswasser weiter genutzt werden. Es sollte aber nicht verschluckt werden oder in Kontakt mit offenen Wunden kommen. Derzeit werden in den Trinkwasserbrunnen Proben genommen.

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