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Im Landkreis Ansbach muss das Trinkwasser teilweise weiterhin abgekocht werden.

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Trinkwasser abkochen nur noch im Landkreis Ansbach

Entwarnung in Mittelfranken: In vielen Regionen muss das Trinkwasser nicht mehr abgekocht werden. Lediglich im Landkreis Ansbach ist das noch teilweise nötig, heißt es.

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Von
  • Ulrike Lefherz
  • Florian Deglmann
  • Annika Svitil

Nur noch im Landkreis Ansbach müssen einige Haushalte weiterhin das Leitungswasser abkochen. Für die Landkreise Weißenburg-Gunzenhausen und Roth wurde das Abkochgebot aufgehoben, teilt der Wasserversorger "Reckenberg-Gruppe" mit.

Keine Bakterien mehr im Trinkwasser

Es seien nach umfangreichen und wiederholten Untersuchungen keine Belastungen mehr durch E.Coli-Bakterien nachgewiesen worden, so das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen. Die Reckenberg-Gruppe versorgt Haushalte zwischen Ansbach, Gunzenhausen und Georgensgmünd mit Wasser.

Landratsamt Ansbach gibt nur teilweise Entwarnung

Und auch im Landkreis Ansbach muss nicht mehr überall das Trinkwasser abgekocht werden. Laut der Reckenberg-Gruppe gibt es aber für einige Gemeinden noch keine Entwarnung, da dort das Leitungswasser weiterhin mit E.Coli-Bakterien belastet ist:

  • Arberg
  • Bechhofen
  • Burgoberbach
  • Ornbau
  • Weidenbach

Ebenfalls noch abkochen müssen einige Gemeindeteile von Wolframs-Eschenbach und Merkendorf:

  • Biederbach
  • Waizendorf
  • Wolframs-Eschenbach
  • Triesdorf-Bahnhof Ost
  • Dürrnhof
  • Gerbersdorf
  • Heglau
  • Hirschlach
  • Merkendorf
  • Neuses
  • Weißbachmühle
  • Willendorf

Die restlichen Gemeinden und Städte im Landkreis können wieder bedenkenlos das Leitungswasser des Wasserversorgers Reckenberg-Gruppe trinken.

Laut Landratsamt Ansbach gibt es darüber hinaus Entwarnung bei folgenden Wasserversorgern im Landkreis Ansbach: Stadtwerke Windsbach, Stadtwerke Heilsbronn, Bauhof Sachsen, KMU Bechhofen und Gemeinde Weihenzell.

Haushalte, die von der Fernwasserversorgung Franken oder der Versorgung von Goldbühl (Gemeinde Arberg) ihr Trinkwasser beziehen, müssen jedoch weiterhin abkochen.

Hochwasser sorgte für Verunreinigung

Das Gesundheitsamt Ansbach hatte Anfang der Woche weitere Proben verlangt, daraufhin waren erneut 60 Proben im weitverzweigten Wassernetz genommen worden. Die finale Laborauswertung liegt noch nicht vor. Am Ausgang des Wasserwerks der Reckenberg-Gruppe wird sicherheitshalber weiterhin gechlort, so das Unternehmen.

In vier von 13 Brunnen der Reckenberg-Gruppe waren E.Coli-Bakterien aufgetreten. Nach dem Hochwasser war verunreinigtes Wasser über stark überschwemmte Wiesen in die Brunnen gelangt.

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Rund 150.000 Menschen in Mittelfranken müssen auch Wochen nach dem Hochwasser ihr Leitungswasser immer noch abkochen. Vielerorts haben sich die Menschen damit arrangiert und hoffen trotzdem auf baldige Normalität.

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