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Triathlon: Wo die Karriere des Andreas Dreitz begann | BR24

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Andi Dreitz gewann vor einem Jahr als erster Franke überhaupt den Langstreckentriathlon "Challenge Roth". Momentan finden durch die Corona-Krise keine Triathlon-Wettkämpfe statt. Was macht der Profisportler in dieser Zeit?

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Triathlon: Wo die Karriere des Andreas Dreitz begann

Motivation ist enorm wichtig. Auch für den amtierenden Sieger des Challenge Roth, Andreas Dreitz. Deswegen begibt er sich in der Zeit ohne Wettkämpfe dahin, wo für ihn und seine Triathlonkarriere alles begann - in die Heimat.

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Andreas Dreitz hat 2019 Triathlon-Geschichte geschrieben. Als erster Franke konnte er den beliebten Langstreckentriathlon im mittelfränkischen Roth gewinnen. Mit der Titelverteidigung wird es dieses Jahr allerdings nichts - der Challenge Roth ist - wegen Corona - abgesagt. Doch ein echter Champion lässt sich davon nicht unterkriegen. Dreitz nutzt die Zeit, um sich zu motivieren - mit einer Reise in die Vergangenheit.

In Altenkunstadt absolviert Dreitz seinen ersten Triathlon

Es ist das Jahr 2008. Am diesem Pfingstsonntag vor zwölf Jahren hat Andreas Dreitz beim Baur-Triathlon in Altenkunstadt seinen ersten Dreikampf absolviert. Damals noch auf der kürzeren Olympischen Distanz: 1,5 Kilometer Schwimmen im Main , 40 Kilometer Radfahren durch den Landkreis Lichtenfels und zehn Kilometer Laufen in den Nachbarort Weismain. Andreas Dreitz wurde Siebter.

Der Blick in die Heimat motiviert

Am Pfingstsonntag 2020 hätte der Baur-Triathlon sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert, wurde aber wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Für seine eigene Motivation kehrte Dreitz, der gebürtig aus Michelau im Landkreis Lichtenfels stammt, genau an diesem Tag an den Ort zurück, an dem seine Karriere begann. Und ging - ganz ohne Wettkampf - an den Start. Während der Pandemie, so sagt er, sei Zeit nachzudenken und sich darauf zurück zu besinnen, wo man herkomme und wie alles angefangen habe.

"Es spricht nichts dagegen, momentan Triathlon zu betreiben, denn man soll sich ja fit und gesund halten." Andreas Dreitz, Triathlet

Das denken sich an diesem Tag einige Triathleten. Und absolvieren für sich selbst den abgesagten Wettkampf. Die nötigen Abstände werden eingehalten und auf der nicht abgesperrten Strecke passen die Sportler besonders auf. Etwas Hilfe bekommen sie von ein paar Schaulustigen am Streckenrand.

Familie Dreitz unterstützt Andreas an der Strecke

Mit dabei auch Andreas Familie. Freundin Isabel, Mama Carola und Schwester Simone feuern an, Papa Andreas (Senior), macht selbst mit. Er ist durch Sohn Andreas erst zum Triathlon gekommen. Sie alle fiebern so oft es geht, direkt vor Ort bei Andreas Wettkämpfen mit. "Ich bin so ein bisschen der verrückte Part und feuere ihn an, wo es geht", sagt Andreas Schwester Simone.

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Profi-Triathlet Andreas Dreitz besinnt sich auf seine Anfänge in der oberfränkischen Heimat.

Für Profi-Sportler sei es enorm wichtig, auch in der wettkampffreien Zeit fit zu bleiben. Das Training gehe weiter, allerdings in einer etwas reduzierten Art und Weise, so Dreitz. Die Bäder seien zwar momentan geschlossen, aber er trainiere dafür viel im Freiwasser. Und mit Radfahren und Laufen gebe es derzeit genügend Möglichkeiten, den Sport Triathlon auszuüben.

"Ich war noch nie so viel im See, wie in diesem Jahr." Andreas Dreitz, Triathlet

Momentan finden keinerlei Triathlon-Wettkämpfe statt. Das treffe die Triathleten schwer. Das harte Training des zurückliegenden Winters erscheine nutzlos. Aber es könnte schlimmer sein: "Immerhin können wir unseren Sport noch größtenteils ausüben",sagt Dreitz. Auf die nächsten Wettkämpfe freuten sich die Profi-Triathleten dafür umso mehr.

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Die Familie von Andreas Dreitz bereitet die Zielankunft in Weismain vor. (v.l. Schwester Simone, Freundin Isabel, Mama Carola)

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