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Trekkingerlebnis Steigerwald eröffnet
© BR / Norbert Steiche

Autoren

Norbert Steiche
Teresa Kolmstetter
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Trekkingerlebnis Steigerwald eröffnet

Das Projekt "Trekking Erlebnis Steigerwald" wurde im Landkreis Haßberge eröffnet. Auf insgesamt zehn Plätzen im Steigerwald ist jetzt legal übernachten erlaubt. An jedem der 100 Quadratmeter großen Campingplätze können bis zu zehn Menschen übernachten. Ziel des Angebots ist es, Jugendlichen die Kulturgeschichte des Steigerwalds erlebbar zu machen und den Wald als Lern- und Erfahrungsraum kennenzulernen. Campieren ist nur auf den ausgewiesenen Plätzen erlaubt.

Wildcamping auf 100 Quadratmeter

In den Landkreisen Haßberge, Schweinfurt und Bamberg ist das Wildcamping jetzt möglich. Dafür wurden insgesamt zehn Trekking-Orte geschaffen. Die zehn mal zehn Meter großen Plätze befinden sich auf Wiesen oder am Wandrand.

Mit einer App kann der Platz für 4,80 Euro pro Nacht und Person reserviert werden. Auch die Touren und alle weiteren Informationen können über eine Homepage und die App eingeholt werden.

Minimaler Komfort

Trekking kann als naturnahes Wandern übersetzt werden, deshalb sind Trekkingplätze auch nur mit minimalem Komfort ausgestattet. Vorbild für solche Konzepte existieren in Skandinavien oder in den USA, aber auch in der Pfalz, im Frankenwald oder Spessart gibt es Trekking-Pfade. Geboten sind ein Plumpsklo, eine Feuerstelle und ein paar einfache Sitzgelegenheiten. Zusätzlich gibt es überall einen Regenschutz in Holzbauweise

An jedem Trekkingplatz gibt es Informationstafeln und erlebnispädagogische Elemente. Hier soll die Kulturgeschichte des Steigerwalds erlebbar gemacht werden.

Planung über eine App

Die App bietet neben der Buchung auch eine Packliste und Vorschläge für die An- oder Abreise mit der Bahn. Die Wanderrouten können heruntergeladen und dann auch offline genutzt werden.

Insgesamt haben die Steigerwaldgemeinden laut dem Bürgermeister der Gemeinde Rauhenebrach im Landkreis Haßberge, Matthias Bäuerlein, rund 100.000 Euro investiert. Das Projekt wurde zu einem großen Anteil staatlich gefördert.

Die Trekkingplätze sind in Sand am Main, Knetzgau, Rauhenebrach, Michelau, Ebrach, Burgebrach, Burgwindheim oder Geußfeld.

Autoren

Norbert Steiche
Teresa Kolmstetter

Sendung

Mittags in Mainfranken vom 17.09.2018 - 12:22 Uhr