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Trauerschwan für Schloss Rosenau bei Coburg gesucht | BR24

© Bayerische Schlösserverwaltung

Schwarze Schäne im Park Rosenau bei Coburg

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    Trauerschwan für Schloss Rosenau bei Coburg gesucht

    Die Bayerische Schlösserverwaltung macht derzeit mit einer ungewöhnlich Kontaktanzeige auf sich aufmerksam: Sie sucht einen neuen Partner für den schwarzen Trauerschwan im Schlosspark von Schloss Rosenau vor den Toren Coburgs.

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    Hintergrund der Aktion: Im Mai ist einer der beiden schwarzen Schwäne des Schlossparks verschwunden. Die Schlösserverwaltung vermutet, dass er von einem Fuchs gerissen wurde.

    Schwierige Partnersuche

    Seitdem läuft die Suche nach einem neuen Partner für den übrig gebliebenen Schwan. Dabei gehe es nicht nur darum, dem Schwan die Einsamkeit zu ersparen, erklärt der Leiter der Gartenabteilung des Schlosses Steffen Schubert. Es gibt auch historische Hintergründe, denn die schwarzen Schwäne gehören zum Schloss Rosenau. Es heißt, dass Queen Victoria die schwarzen Schwäne als Zeichen der Trauer um ihren früh verstorbenen Ehemann, den Coburger Prinz Albert, der in der Rosenau geborenen wurde, in den Schlosspark brachte.

    Paradies für Schwäne

    Die "Kontaktanzeige" verspricht: Dem neuen Schwan wird es im Park Rosenau richtig gut gehen. Der See ist rund zwei Hektar groß. Erst Anfang Juli wurde ein neues Schwanenhäuschen nach historischem Vorbild fertig gestellt. Im Winter kommen die Tiere in ein eigenes Winterquartier mit Wasserzugang und werden täglich gefüttert.

    Kontakt über Schloss- und Gartenverwaltung Coburg

    Wer einen schwarzen Schwan abgeben möchte, wird gebeten, sich bei der Schloss- und Gartenverwaltung Coburg telefonisch unter 09563/3084-10 oder per E-Mail an sgvcoburg@bsv.bayern.de zu melden. Das Geschlecht des Tieres spiele keine Rolle. Es könne sogar vor Ort abgeholt werden, heißt es von Seiten der Schlösserverwaltung. Idealerweise sollte der Schwan älter als drei Jahre sein, aber auch das Alter sei kein absolutes Ausschlusskriterium.

    Sendung

    Regionalnachrichten Franken

    Von
    • Heiner Gremer
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