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Trauer um getötete Mädchen nach Schulwegunfall in Reischach | BR24

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    Trauer um getötete Mädchen nach Schulwegunfall in Reischach

    Nach dem Tod zweier Mädchen bei einem Schulwegunfall ist die Trauer in Reischach bei Altötting groß. Die Elfjährigen waren aus dem Schulbus ausgestiegen und wollten die Straße überqueren. Dabei wurden sie von einem Auto erfasst. Von Anton Rauch

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    Die ganze Gemeinde Reischach habe mit Bestürzung und Entsetzen auf den tragischen Unfall reagiert, sagte der Bürgermeister Alfred Stockner (CSU) am Tag nach dem Unfall.

    "Überall herrscht tiefe Betroffenheit und große Trauer." Alfred Stocker, Bürgermeister

    Die beiden betroffenen Familien seien alteingesessene Bürger und auch sehr ins örtliche Vereinsleben integriert, deshalb hätten ganz viele auch die beiden Mädchen gekannt. Das gelte auch für die Feuerwehrleute, die zum Unfallort gerufen worden waren. "Die Einsatzkräfte waren deshalb auch sehr betroffen." Ein Zeitpunkt für Trauerfeier und Beisetzung stehe noch nicht fest, so der Bürgermeister.

    ADAC hat zu besonderer Vorsicht an Bushaltestellen aufgerufen

    Nach dem Unfall hat der Automobilclub ADAC zu besonderer Vorsicht in der Nähe von Bussen aufgerufen. Viele Autofahrer würden die Regeln nicht kennen und seien unsicher, sagte eine Sprecherin. Sie appellierte, sich an die Straßenverkehrsordnung (StVO) zu halten und vorsichtig an haltenden Bussen vorbeizufahren. Wenn ein Schul- oder Linienbus mit Warnblinklicht eine Haltestelle anfährt, darf er laut StVO nicht überholt werden. Hält der Bus, dürfen Autofahrer - auch auf der Gegenspur - nur in Schrittgeschwindigkeit an ihm vorbeifahren. Diese Regel gilt für Haltestellen inner- und außerorts ebenso wie für einfache Haltestellen und Haltebuchten.