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Waldbrandgefahr: Beobachtungsflüge in Niederbayern | BR24

© dpa picture alliance

Beobachtungsflüge in Niederbayern (Symbolbild)

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Waldbrandgefahr: Beobachtungsflüge in Niederbayern

Kein Regen und viel Sonnenschein an Ostern: Was viele nach dem langen Winter freut, bereitet der Regierung von Niederbayern eher Sorgen. Wegen der anhaltenden Trockenheit und der hohen Waldbrandgefahr wurden jetzt Beobachtungsflüge angeordnet.

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Wegen der anhaltenden Trockenheit und der deshalb sehr großen Waldbrandgefahr, hat die Regierung von Niederbayern Beobachtungsflüge über das lange Osterwochenende (19. – 22.04.) angeordnet. Ab Karfreitag werden in den Nachmittagsstunden - zur höchsten Gefährdungszeit - die Luftbeobachtungen über besonders gefährdeten Gebieten stattfinden.

Mehrere 100.000-Liter Wasser für den Ernstfall vorbereitet

Ausgebildete Luftbeobachter werden die Flüge begleiten. Sie starten gemeinsam mit ehrenamtlichen Piloten von den Stützpunkten Landshut-Ellermühle, Straubing-Wallmühle, Eggenfelden, Vilshofen und Arnbruck. In Straubing wurden außerdem bereits erste Vorsichtsmaßnahmen getroffen: Mehrere 100.000-Liter Wasser sind dort in Güllefässern für den Notfall vorbereitet.

Regierung appelliert an Wanderer und Spaziergänger

Das schöne Wetter in den nächsten Tagen wird auch viele Menschen zum Wandern und Spazieren gehen in die Wälder ziehen. Die Regierung von Niederbayern appelliert deswegen an die Bevölkerung, besonders in Waldgebieten vorsichtig zu sein und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern.