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Training für Rettungshundetrainer | BR24

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Training für Rettungshundetrainer

Rettungshunde aus Luxemburg, Frankreich und Bayern üben derzeit mit ihren Rettungshundeführern im mittelfränkischen Neuendettelsau den Ernstfall. Noch bis Sonntag dauert der Erfahrungsaustausch.

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Der Lehrgang in Neuendettelsau im Landkreis Ansbach dauert eine Woche und endet am Sonntag (06.08.17), teilte die BRK-Rettungshundestaffel Oberallgäu mit. Auf dem gemeinsamen Training tauschen die ehrenamtlichen Rettungshundeführerinnen und -führer ihre Erfahrungen aus. Heuer sind 34 Teilnehmer dabei und trainieren ihre Hunde darin, vermisste Menschen aufzuspüren.

Spürhunde auf der Suche nach Vermissten

Zum einen gibt es sogenannte Flächen- und Trümmerhunde, die jeden menschlichen Geruch aufspüren und durch lautes Bellen anzeigen. Zum anderen sind auch "Mantrailer"-Hunde mit dabei, die zum Beispiel mithilfe eines Kleidungstücks die Spur einer bestimmten Person verfolgen können. Die Trainingseinheiten in der Zollhundeschule Neuendettelsau finden an ständig wechselnden Orten innerhalb des ehemaligen Munitionslagers statt. Dadurch können sich die Hunde daran gewöhnen, in unbekannten Gebieten zu suchen.

Wenn das Training für die Rettungshunde Realität wird

Unter anderem stand schon eine groß angelegte Einsatzübung auf dem Programm. Daran beteiligten sich Einsatzkräfte vom Roten Kreuz aus Bayern und Luxemburg und die Pariser Berufsfeuerwehr, um die internationale Zusammenarbeit im Ernstfall zu proben. Vor zwei Jahren wurde aus den Übungsszenarien während der Trainingswoche tatsächlich Realität: Die Teilnehmer des Lehrgangs wurden zu einer Vermisstensuche in Ansbach gerufen und konnten, nach Informationen der BRK-Rettungshundestaffel Oberallgäu, wertvolle Unterstützung leisten.