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Trabrennbahn Pfarrkirchen: "Bayerisches Zuchtrennen" | BR24

© Trabrennverein Pfarrkirchen

Kult am Pfingstdienstag in Pfarrkirchen: "Bayerisches Zuchtrennen"

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Trabrennbahn Pfarrkirchen: "Bayerisches Zuchtrennen"

Es ist Kult am Pfingstdienstag in Pfarrkirchen: das "Bayerische Zuchtrennen". Tausende Besucher werden zu dem Spektakel auf der Trabrennbahn erwartet. Dieses Jahr könnte endlich wieder ein niederbayerischer Hengst gewinnen.

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Auf Bayerns ältester Trabrennbahn in Pfarrkirchen feiern die Rottaler am Pfingstdienstag traditionell beim "Bayerischen Zuchtrennen" ihren "Nationalfeiertag". Zugleich feiert der veranstaltende Verein für Traber- und Warmblutzucht im Rottal sein 125-jähriges Bestehen.

Pfingstdienstag: Kult auf der Rennbahn im ganzen Ort

Manche Geschäfte und Ämter bleiben am Nachmittag in der Stadt geschlossen, man trifft sich auf der Rennbahn. Der Pfingstdienstag ist Kult auf der Rennbahn in Pfarrkirchen. Zu dem Rennen werden am Nachmittag tausende Besucher aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland erwartet. Eine Mischung aus Spitzensport und Volksfest. Sehen und gesehen werden ist das Motto auf den denkmalgeschützten Jugendstiltribünen aus Holz.

"Bayerisches Zuchtrenner" als Höhepunkt

Bis zum Abend stehen zehn Starts auf dem Programm. Höhepunkt ist das mit 20.000 Euro dotierte "Bayerische Zuchtrennen" mit Spitzenpferden aus ganz Europa. Damit das Geld auch den Besitzer wechseln kann, haben 30 Wettschalter an der Bahn geöffnet.

Niederbayerisches Pferd als Favorit

Der sechsjährige Hengst Azimut zählt für das Rennen als neuer Star am Traberhimmel. Er hat gerade das Breeders Crown Rennen in Berlin gewonnen. Josef Franzl ist sein Trainer: "Er ist zu Hause eher faul. Aber wenn es drauf ankommt, ist er das Top-Rennpferd."

Der Hengst zählt zu den Favoriten beim Pfarrkirchener Zuchtrennen und stammt aus Johanniskirchen, in der Nähe von Pfarrkirchen. Für Hans Gillmaier, Präsident des Vereins für Traber- und Warmblutzucht, ein Geschenk - endlich könnte seit langem wieder ein niederbayerisches Pferd das Rennen gewinnen:

"Seit den letzten Jahrzehnten ist kein so gutes Pferd mehr in unserer Gegend gezogen worden. Es ist wirklich ein Ausnahmetraber und hat eine große Zukunft vor sich." Hans Gillmaier