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Markierung für eine Busspur auf einer Straße
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Autoren

Martin Breitkopf
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Markierung für eine Busspur auf einer Straße

Ob nach Füssen zum Schloss Neuschwanstein, zum Wandern an den Tegernsee oder ein Museumsbesuch im Buchheim Museum am Starnberger See – einfach die Gästekarte einer der Ferienregionen im Oberland beim Busfahrer vorzeigen und schon beginnt die Freifahrt. Auf allen 80 Linien zwischen Landsberg und Bayrischzell, zwischen Garmisch-Partenkirchen und Miesbach gelten die Gästekarten als Freifahrtscheine für beliebig viele Fahrten.

Urlauber und Einheimische profitieren

Ralf Kreutzer vom RVO spricht von einem echten Knaller. Vergleichbares gebe es bayernweit nicht, und sogar deutschlandweit sei diese Initiative etwas ganz Besonderes.

Auch die Einheimischen werden davon profitieren, sagt Kreutzer. Während in anderen Regionen Busverbindungen gestrichen werden, werde im Oberland ausgebaut. Dank des Tourismus' kämen jedes Jahr neue Verbindungen und höhere Takte dazu. Zusätzlich profitiere die ganze Region von weniger Individualverkehr auf der Straße, betont der RVO-Mann.

Umweltschutz durch Kurtaxe

Rückmeldungen haben gezeigt, dass bis 40 Prozent der Urlauber ihr Auto stehen lassen, wenn die Busverbindung attraktiv ist. Finanziert werden die Freifahrten durch die Kurtaxe, die jeder Gast zahlen muss. Die Gästekarte gibt es automatisch beim Einchecken in Hotels und Pensionen.

Eine Übersicht über alle Linie hat die RVO auf ihrer Homepage.