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Tourismusbranche im Allgäu nach Schneefällen im Januar zufrieden | BR24

© Rundschau-Magazin

Schneemassen ohne Ende gab es vor einem Monat. Da meinten schon manche, das sei zu viel Schnee für die Touristenorte in den Alpen. Doch im Allgäu hat das dem Geschäft mit den Wintersport-Urlaubern gut getan.

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Tourismusbranche im Allgäu nach Schneefällen im Januar zufrieden

Feiertage, schönes Wetter und gute Bedingungen auf den Pisten locken Wintersportler ins Allgäu. Die Tourismusbranche meldet überwiegend gute Zahlen. Eine Delle gab es wegen der starken Schneefälle Mitte Januar.

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Eine große Nachfrage von Wintersportlern in den letzten Wochen vermeldet die Tourismusgesellschaft Allgäu GmbH. Die könne durchaus noch anhalten, erwartet die Gesellschaft. Nur vereinzelt hätten sich die Schneemassen in diesem Winter negativ ausgewirkt. So habe der Tourismus an den beiden Wochenenden Mitte Januar etwas gelitten. Wegen starker Schneefälle musste da unter anderem der Riedbergpass zeitweise gesperrt werden. Ein Hotel in Balderschwang wurde von einer Lawine getroffen.

Übernachtungsrekord in Nesselwang – Andrang bei der Alpspitzbahn

Die Alpsitzbahn in Nesselwang hat nach Angaben der Allgäu GmbH bisher "hervorragende Zahlen". Bei den Übernachtungen gab es in Nesselwang nach Angaben der örtlichen Touristeninformationen einen neuen Rekord. Gründe seien die ausgezeichneten Schneeverhältnisse und günstig gelegene Ferien und Feiertage.

Kurzfristige Buchungen nach Wetterlage in Oberstaufen

In Oberstaufen sorgten die heftigen Schneefälle im Januar zwar einige Tage für etwas Chaos auf den Straßen rund um den Ort. Ansonsten freuten sich die Liftbetreiber, Skischulen und Gastgeber aber über den vielen Schnee, wie die Sprecherin des Marktes Andrea Presser mitteilte. Im Januar gab es Presser zufolge vermehrt kurzfristige Buchungsanfragen und verlängerte Wochenendbesuche – verstärkt dann, wenn die Wettervorhersage gutes Wetter ankündigte.

Bad Hindelang: Plus im Dezember, Rückgang im Januar

In Bad Hindelang übernachteten im Dezember laut Anke Birle von der Touristeninformation mehr Gäste als im Vorjahr – unter dem Strich ein Plus von fünf Prozent. Abschließende Zahlen für den Januar lagen noch nicht vor. Anke Birle rechnet hier mit einem Minus von etwa 10 Prozent. Das sei wahrscheinlich den Schneemengen und der damit verbundenen negativen Berichterstattung geschuldet, so Birle.