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Totes Pferd im Landkreis Passau: Es war kein Wolf | BR24

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Das tote Pferd auf einer Weide in Haarbach bei Bad Griesbach (Lkr. Passau) wurde wohl doch nicht von einem Tier tot gebissen.

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    Totes Pferd im Landkreis Passau: Es war kein Wolf

    Anfang Oktober ist auf einer Weide in Haarbach nahe Bad Griesbach ein totes Pferd gefunden worden. Zunächst wurde vermutet, dass es von einem anderen Tier gerissen worden war. Doch die pathologische Untersuchung liefert dafür keine Hinweise.

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    Nachdem Anfang Oktober ein verletztes Pferd tot auf einer Weide im Landkreis Passau gefunden worden war und es zunächst keine Erklärung für den Tod gab, stellte sich jetzt heraus: Es war höchstwahrscheinlich weder ein Wolf noch ein Hund. Das ist das Ergebnis einer pathologischen Untersuchung.

    Tod wohl weder durch anderes Tier noch durch einen Menschen verursacht

    "Es wurden keine Biss- oder Kratzspuren gefunden. Außerdem wurden keine Organe gefressen", erklärt ein Sprecher des Landesamts für Umwelt. Dass ein großer Beutegreifer für den Tod des Pferdes verantwortlich ist, könne daher mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Es wurde auch kein Schnitt an dem Tier gefunden, was gegen menschliches Eingreifen spricht.

    Schwerer Sturz des Pferdes am wahrscheinlichsten

    Das Veterinäramt des Landkreises Passau hält einen Sturz für wahrscheinlich. "Da neben der Verletzung am Unterbauch offenbar auch Brüche vorliegen, ist ein schwerer Sturz des Tieres bzw. ein Hindernis als Ursache der Verletzungen sehr naheliegend", heißt es in einer Stellungnahme. Weitere Untersuchungen laufen noch. Die Polizei in Bad Griesbach ermittelt.

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