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Tote Jugendliche aus Nordendorf – Obduktionsergebnis wird dauern | BR24

© BR/Mario Kubina

Nach dem rätselhaften Tod von zwei Jugendlichen aus dem schwäbischen Nordendorf ist für heute die Obduktion geplant. Wann mit Ergebnissen zu rechnen ist, ist laut Polizei unklar. Die beiden Jungen waren am Samstag leblos aufgefunden worden.

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Tote Jugendliche aus Nordendorf – Obduktionsergebnis wird dauern

Nach dem Tod von zwei Jugendlichen aus dem schwäbischen Nordendorf sind die Leichen der beiden heute obduziert worden. Bis zu einem Ergebnis wird es aber noch dauern. Die beiden Jungen waren am Samstag leblos aufgefunden worden.

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Woran sind die beiden Jugendlichen in Nordendorf im Landkreis Augsburg gestorben? Um das zu klären wurde heute eine Obduktion der Leichen der beiden 15 und 16 Jahre alten Jungen durchgeführt. Ergebnisse sind nach Angaben der Polizei allerdings erst nach Abschluss von chemisch-toxikologischen Analysen zu erwarten. Wie lang diese dauern, sei noch nicht absehbar, sagte Michael Jakob vom Augsburger Polizeipräsidium.

Obduktion zur Klärung der Todesursache der Jugendlichen

Der Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Nord wollte sich auch nicht zu Spekulationen äußern, wonach Drogenmissbrauch eine Rolle gespielt haben könnte. "Wir wären schlecht beraten, uns an Spekulationen zu beteiligen – auch wenn man an die Eltern denkt", erklärte Jakob. Wann eine konkrete Aussage zur Todesursache möglich sei, könne noch nicht gesagt werden.

Jungen leblos in Haus in Nordendorf gefunden

Die Eltern des 16-Jährigen hatten die beiden Jugendlichen am Samstagfrüh leblos in ihrem Wohnhaus in Nordendorf gefunden. Der sofort alarmierte Rettungsdienst konnte nichts mehr für die Jungen tun.

Keine Hinweise auf Gewaltverbrechen oder Suizid

Die Polizei hatte schon am Samstag ein Gewaltverbrechen ausgeschlossen. Die Ermittler haben auch keine Hinweise, die auf Suizid hindeuten würden.

Gedenken an der Meitinger Mittelschule

Die beiden Jungen waren Schüler der Mittelschule in Meitingen. Der Jüngere ging in die neunte Klasse, der Ältere hatte die Schule schon abgeschlossen. An der Schule gab es am Morgen eine Gedenkminute, auch ein Kondolenzbuch liegt dort aus. Außerdem haben die Lehrerinnen und Lehrer den Todesfall in allen Klassen thematisiert und Schulsozialarbeiter stehen für Gespräche bereit.

15-Jähriger war Schülersprecher

Der 15-Jährige hatte sich an der Schule als Schülersprecher engagiert. Bei seinen Mitschülern sei er beliebt gewesen, sagt Schulleiter Peter Reithmeir. Außerdem hat die Freiwillige Feuerwehr in Nordendorf bestätigt, dass einer der beiden Verstorbenen zu ihrem Mitgliederkreis zählte. Zum Todesfall selbst wollten sich die Helfer aus Rücksicht auf die Angehörigen nicht äußern.

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