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7,5 Tonnen schwerer MRT in Uniklinik Erlangen gehoben

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    Tonnenschwerer MRT per Kran geliefert

    Per Autokran ist heute ein hochmoderner Magnetresonanztomograf (MRT) in die Erlanger Uni-Klinik gehoben worden. Keine leichte Aufgabe – das Gerät wiegt rund 7,5 Tonnen. Von Tina Wenzel

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    Rund eine halbe Stunde brauchte der Kranführer, um den MRT über einen Lichtschacht im Untergeschoss des Klinikums abzulegen. Von dort wurde das Gerät von Hand weiter bis zu seiner Endposition gezogen. "Alles ist gut gelaufen", so ein Sprecher von Siemens. Das Unternehmen Siemens Healthcare hatte den neuen MRT namens "Magnetom Vida" entwickelt.

    Luft anhalten nicht mehr nötig

    Das Gerät bringt den Ärzten neue diagnostische Möglichkeiten. So liefert es präzisere Bilder in kürzerer Zeit. Das bedeutet für den Patienten, er muss nicht mehr so lange in der Röhre liegen. Außerdem müssen die Patienten bei der Untersuchung nicht mehr die Luft anhalten. Der neue MRT rechnet die durch die Atmung entstehenden Körperbewegungen aus dem Bild heraus, teilte ein Sprecher von Siemens mit. Damit wird die Untersuchung von Kindern und älteren Patienten vereinfacht. Die Kosten für das Gerät liegen im siebenstelligen Bereich.