Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Tödlicher Unfall nahe Lenggries: Schneepflug stürzt in die Isar | BR24

Video nicht mehr verfügbar

Dieses Video konnte leider nicht geladen werden, da es nicht mehr verfügbar ist.

Weitere Information zur Verweildauer

© BR

Der Fahrer eines Schneepflugs ist nahe des Sylvensteinspeichers tödlich verunglückt. Rettungskräfte kämpften stundenlang um das Leben des 48-Jährigen, im Krankenhaus erlag er aber seinen Verletzungen.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Tödlicher Unfall nahe Lenggries: Schneepflug stürzt in die Isar

In der Nähe des Sylvensteinspeichers hat sich ein tödlicher Unfall ereignet: Nahe der kleinen Ortschaft Fall bei Lenggries stürzte ein Schneepflug in die Isar. Der Fahrer wurde zunächst schwerst verletzt und starb am Nachmittag in der Klinik.

Per Mail sharen

Der Unfall ereignete sich am Freitag bei Fall, einem Kirchdorf nahe Lenggries im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen: Nach ersten Informationen stürzte ein Schneepflug der Straßenmeisterei in die Isar. Der Mann räumte die Lawinenumfahrung der B307 in Lenggries in der Fahrtrichtung Vorderriss. Als er zwischen 8.30 Uhr und 9.05 Uhr die Brücke über einen Wasserzulauf der Isar überquerte, kippte sein Fahrzeug beim Räumen um und stürzte in den Wasserlauf.

Arbeit im steilen Gelände

Das Gelände war steil, der Schneepflug 18 Tonnen schwer. Der Fahrer wurde unter Wasser eingeklemmt. Der Mann konnte zwar zunächst gerettet werden. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in die Klinik nach Innsbruck. Dort aber starb der 48-Jährige.

Schneemassen erschweren Rettungsmaßnahmen

Die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen waren äußerst schwierig - der Unfall hatte sich nahe einer Lawinenverbauung in steilem Gelände ereignet -, die Schneemassen erschwerten die Arbeiten. Es musste erst ein Kran beschafft und der Schneepflug soweit angehoben werden, dass der Fahrer befreit werden konnte. Allein das Vorankommen für die Rettungskräfte war nach Informationen eines Polizeisprechers gegenüber dem Bayerischen Rundfunks kompliziert und gefährlich. Die Bundesstraße wurde im Bereich Sylvensteinspeicher deshalb auch gesperrt.

© BR / Lui Knoll

Rettungskräfte beim umgestürzten Schneeräumfahrzeug