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Die Unfallstelle, ein paar Tage nach dem Unglück

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    Tödlicher Unfall bei Regen: Erhöhte Geschwindigkeit als Ursache

    Erhöhte Geschwindigkeit ist laut Polizei die Ursache für einen tödlichen Unfall am Sonntag bei Regen. Fahrer und Beifahrerin starben nach dem Frontalcrash mit einem Baum. Dem Unglück war eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei vorausgegangen.

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    Von
    • Kathrin Unverdorben
    • BR24 Redaktion

    Eine Ermittlungsgruppe der Verkehrspolizei Deggendorf ist derzeit mit einem schweren Unfall beschäftigt: Es geht darum, Fragen zu einem tödlichen Unfall bei Regen zu klären. Mittlerweile gibt es erste Antworten.

    Mit über 100 Stundenkilometern gegen einen Baum

    So ermittelte die Polizei, dass erhöhte Geschwindigkeit die Ursache für den tödlichen Unfall war, bei dem am Sonntag auf der B11 zwei Menschen gestorben sind. Wie die Polizei mitteilt, war der Fahrer mit bis zu 180 Kilometern pro Stunde auf der Bundesstraße in Richtung Zwiesel unterwegs. Er verlor dabei die Kontrolle über das Auto und prallte mit über 100 Stundenkilometern gegen einen Baum.

    Drei Frauen noch im Krankenhaus

    Von den sieben ungarischen Insassen sind drei Frauen weiterhin in stationärer Behandlung, so die Polizei, zwei verletzte Männer konnten das Krankenhaus mittlerweile verlassen. Warum der Fahrer vor der Polizei geflüchtet war, ist weiterhin unklar.

    BMW raste der Polizei davon

    Passiert war der schwere Unfall, bei dem der 29-jährige Fahrer und die 28-jährige Beifahrerin getötet wurden, am Sonntag kurz nach 23 Uhr. Etwa eine Viertelstunde zuvor hatte eine Polizeistreife den BMW mit einem deutschen Ausfuhrkennzeichen, das für einen Mercedes bestimmt war, in Zwiesel kontrollieren wollen. Der Fahrer missachtete die Anhaltesignale und raste davon. In Regen wendete er und fuhr zurück Richtung Zwiesel. Die Polizei verlor ihn aus den Augen und erfuhr wenig später von dem schweren Unfall auf Höhe des Weilers Tausendbach.

    Drei Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Ein Kriseninterventionsteam betreute die Überlebenden. Eine Ermittlungsgruppe ist weiter mit der Klärung des Unfalls beschäftigt.

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