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Tödlicher Unfall auf der A7 bei Memmingen | BR24

© pa/dpa/Stefan Puchner

Symbolbild: Polizeiauto

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    Tödlicher Unfall auf der A7 bei Memmingen

    Auf der A7 nahe der Anschlussstelle Memmingen Süd starb ein 30-Jähriger, dessen Auto sich bei einem Ausweichmanöver überschlagen hatte. Der Wagen vor ihm hatte zuvor wegen eines dritten Fahrzeuges stark bremsen müssen.

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    Wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West mitteilte, wollte ein Pkw-Fahrer auf der A7 bei Memmingen einen Transporter überholen und scherte deshalb auf den linken Fahrstreifen aus. Dabei übersah er offenbar ein von hinten kommendes Fahrzeug, das stark bremsen musste, um eine Kollision zu verhindern. Dem von hinten kommenden Autofahrer gelang das Bremsmanöver; zwischen beiden Fahrzeugen kam es zu keiner Berührung.

    Drittes Fahrzeug überschlug sich

    Ein weiterer Autofahrer jedoch, der sich sich hinter dem stark abbremsenden Fahrzeug befand, musste ebenfalls bremsen. Dabei kam er nach rechts ab und geriet mit seinem Auto auf den stark aufsteigenden Anfang der Schutzplanke. Wie auf einer Rampe wurde der Pkw in die Luft geschleudert und landete kopfüber in einer angrenzenden Böschung. Der 30-jährige Fahrer wurde aus dem Auto geschleudert und unter dem Pkw begraben. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Die Beifahrerin konnte von Ersthelfern leicht verletzt aus dem Fahrzeug befreit werden.

    Der für die Bremsungen verantwortliche Pkw-Fahrer war zunächst weitergefahren. Er konnte jedoch inzwischen ausfindig gemacht werden. Die Fahrbahn in Richtung Würzburg war bis gegen Abend sechs Stunden lang gesperrt. Der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.