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Tödlicher Jagdunfall bei Nittenau: Jäger vor Gericht | BR24

© BR/Margit Ringer

Nach einem Jagdunfall im Kreis Schwandorf muss sich ein Jäger ab Mitte Juli vor dem Landgericht Amberg verantworten. Ihm wird fahrlässige Tötung vorgeworfen.

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Tödlicher Jagdunfall bei Nittenau: Jäger vor Gericht

Nach einem Jagdunfall im Kreis Schwandorf muss sich ein Jäger ab Mitte Juli vor dem Landgericht Amberg verantworten. Ihm wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Das Opfer war durch die Autoscheibe von einem Projektil getroffen und getötet worden.

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Im August letzten Jahres ist der Beifahrer eines Autos auf der B16 während der Fahrt von einem Jagdgewehr tödlich getroffen worden. Im Juli beginnt nun der Prozess gegen den 46 Jahre alten Leiter der Jagd. Der Vorwurf lautet auf fahrlässige Tötung. Die Staatsanwaltschaft Amberg hatte den Jäger bereits im April angeklagt. Das Landgericht hat jetzt das Hauptverfahren eröffnet. Laut BR-Informationen startet der Prozess am 16. Juli.

Beifahrer starb noch vor Ort

Der 46-jährige Angeklagte soll bei einer Gruppenjagd im August 2018 in Nittenau den tödlichen Schuss abgegeben haben. Kurz nach dem Vorfall waren die Jäger ins Visier der Ermittler geraten. Der 47 Jahre alte Beifahrer in dem Auto starb noch an der Unfallstelle.

Ballistisches Gutachten: Kein Querschläger

Die tödliche Kugel war offenbar kein Querschläger. Einem ballistischen Gutachten zufolge könnte sie aber ein Tier oder Vegetation durchschlagen haben, so die Staatsanwaltschaft im April.

Angesetzt sind bis Ende Juli insgesamt vier Verhandlungstage.