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Tödliche Prügelei unter Fernfahrern vor Gericht | BR24

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Zwei Lkw-Fahrer stehen vor Gericht, weil sie im Streit einen Kollegen tödlich verletzt haben sollen. Im März 2018 war es auf einer Autobahnraststätte zu einer Prügelei gekommen.

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Tödliche Prügelei unter Fernfahrern vor Gericht

Am Landgericht Nürnberg-Fürth beginnt der Prozess um eine Prügelei unter vier Fernfahrern, bei der ein Mann zu Tode gekommen ist. Seine Leiche war im vergangenen März auf einem A9-Rastplatz bei Nürnberg gefunden worden.

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© Sven Grundmann/News5

Der Fundort der Leiche an der A9

Angeklagt sind zwei 31 und 39 Jahre alte Lkw-Fahrer. Der Jüngere ist wegen Totschlags angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, einen Kollegen mit einem Wagenheber erschlagen zu haben. Der 39-Jährige soll ebenfalls zugeschlagen haben, unter anderem mit einer Eisenstange. Ihm wirft die Staatsanwaltschaft gefährliche Körperverletzung vor.

Anklage: Achtmal auf den Kopf geschlagen

Die Angeklagten und die Opfer sollen sich während der Auseinandersetzung auf dem Autobahnparkplatz Brunn (Lkr. Nürnberger Land) an der A9 geprügelt haben. Der 31-jährige Angeklagte wurde dabei selbst verletzt und erlitt Prellungen und Blutergüsse am ganzen Körper. Anschließend soll er einen Wagenheber aus seinem Lkw geholt und seinem Kontrahenten mindestens achtmal auf den Kopf geschlagen haben.

Der 46-Jährige Ukrainer erlitt unter anderem ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und starb an den Folgen der Verletzungen und des großen Blutverlustes. Der Fall war ins Rollen gekommen, als seine Leiche Mitte März auf dem Rastplatz entdeckt worden war. Für den Prozess sind drei Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte am 22. Februar gesprochen werden.