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Tödliche Attacke in Augsburg: Ermittlungen laufen mit Hochdruck | BR24

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Nach der tödlichen Attacke auf einen 49-jährigen Feuerwehrmann in Augsburg laufen die Ermittlungen der Polizei mit Hochdruck weiter. Aufschluss erhoffen sich die Ermittler von Bild- und Video-Material. Die Frau des Opfers ist nicht vernehmungsfähig.

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Tödliche Attacke in Augsburg: Ermittlungen laufen mit Hochdruck

Nach der tödlichen Attacke auf einen 49-jährigen Feuerwehrmann in Augsburg laufen die Ermittlungen der Polizei mit Hochdruck weiter. Aufschluss erhoffen sich die Ermittler von Bild- und Video-Material. Die Frau des Opfers ist nicht vernehmungsfähig.

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Nach dem tödlichen Angriff, bei dem am Freitagnacht ein 49-jähriger Mann ums Leben kam, sucht die Polizei weiter fieberhaft nach Hinweisen zu der Tätergruppe. Konkrete Anhaltspunkte könnten sich aus der Aussage der Ehefrau ergeben. Sie steht aber weiter unter Schock und ist nach Aussage eines Polizeisprechers nicht vernehmungsfähig. "Zur Täterbeschreibung und zu den Zeugenaussagen nennen wir aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit keine Details", sagte der Sprecher weiterhin.

Trauer in Augsburg

Die Kollegen der Berufsfeuerwehr Augsburg haben gemeinsam mit Angehörigen und Freunden am Samstagabend in der Nähe des Tatorts einen Kranz niedergelegt und Kerzen aufgestellt, um ihre Trauer zum Ausdruck zu bringen und das für sie Unfassbare zu verarbeiten. Auch Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) zeigte sich betroffen und postete bei Facebook: "Die Gewalttat ist bestürzend und macht fassungslos." Hubert Aiwanger (Freie Wähler), der stellvertretende Ministerpräsident von Bayern, kondolierte auf Twitter und verurteilte die Tat aufs Schärfste.

Öffentlichkeitsfahndung der Polizei sehr wahrscheinlich

Die 20-köpfige Ermittlungsgruppe wertet das Material aus den Videokameras rund um den Königsplatz in Augsburg derweil weiter aus, um möglicherweise eine Beschreibung des Täters anfertigen zu können. Sollten sich bis Sonntagnachmittag keine neuen Erkenntnisse zu Identität und Aufenthalt der jungen Männer ergeben, will die Polizei die Tätergruppe offiziell zur Fahndung ausschreiben.

Der 49-jährige Feuerwehrmann hatte keine Chance

Der 49-jährige Feuerwehrmann aus dem Landkreis Augsburg war laut Polizei am Freitagabend nach dem Besuch des Weihnachtsmarktes in Augsburg bei einem Streit mit einer Gruppe junger Männer angegriffen worden. Bei dem anschließenden Sturz verletzte der Mann sich so schwer, dass er trotz sofortiger Reanimation noch im Rettungswagen verstarb.

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Die Anteilnahme ist riesengroß

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In der Nähe des Tatorts wurden Blumen niedergelegt und Kerzen aufgestellt

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Polizeibeamte riegeln Freitagnacht den Tatort ab

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Kerzen und Blumen auf dem Augsburger Königsplatz

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Der Tatort: Königsplatz in Augsburg

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Am Königsplatz in Augsburg sind an einem Mast Videoüberwachungskameras angebracht und Schilder weisen auf nahe gelegene Weihnachtsmärkte hin.

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Die Feuerwehr Augsburg trauert um ihren Kollegen

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Tödliche Attacke in Augsburg

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Tödliche Attacke in Augsburg