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Todeswunsch und die Sehnsucht nach unberührter Natur | BR24

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Martin Walser im Reich seines Schreibens. Derzeit ist der Schriftsteller auf Lesereise.

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    Todeswunsch und die Sehnsucht nach unberührter Natur

    Die ersten Januarwochen sind mit Blick auf das Literaturleben in Bayern keineswegs eine so stade Zeit, wie es scheinen mag. Münchener Schriftsteller diskutieren über Rassismus und ein großer deutscher Erzähler ist auf Lesereise. Von Niels Beintker

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    Der literarische Jahresauftakt in Bayern gehört, so scheint es, Martin Walser. Gerade ist im Rowohlt-Verlag der jüngste Roman des 1927 geborenen Schriftstellers erschienen: „Ein sterbender Mann“, die Geschichte des 72-jährigen Theo Schadt, der beschließt, von eigener Hand zu sterben, und sich in einem Online-Forum anmeldet. An diesem Mittwoch stellt Walser seinen neuen Roman in Cham vor, um 20.00 Uhr in der Buchhandlung Rupprecht.  

    Münchener Autoren gegen Fremdenfeindlichkeit

    Am Donnerstag wird dann in der Münchener Buchhandlung Lentner im Rathaus eine besondere literarische Anthologie vorgestellt: „Fremd“, eine Sammlung von unterschiedlichen Texten, die ursprünglich für eine Lesung gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus entstanden sind. Zur Buchpremiere um 20.00 Uhr lesen unter anderem Doris Dörrie und Lena Gorelik.

    In der Wolfratshausener Loisachhalle beginnt zur gleichen Zeit die neue Reportage-Tour des Weltenbummlers Dirk Rohrbach über den Yukon in Alaska, mit Live-Musik von Smokestack Ligthnin‘ und präsentiert von Bayern 2.

    Rückert-Preis und ein besonderer Theatermacher

    Ende Januar wird in Coburg der diesjährige Rückert-Preis verliehen. Die Stadtbibliothek lädt aus diesem Anlass bis Ende des Monats jeden Tag zur Mittagszeit in „Friedrich Rückerts Lesestube“ ein. Dort können Besucher die Bücher der nominierten Autorinnen und Autoren lesen, in diesem Jahr sind das unter anderem türkische Schriftstellerinnen wie Oya Baydar oder Aslı Erdoğan. Im Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg ist noch bis zum 31.1. eine Ausstellung über den Dramatiker Martin Sperr zu sehen.