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Symbolbild Medikamente

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    Tod nach Medikamenten-Verwechslung: Prozess vertagt

    Ein Mann stirbt nach einer Medikamenten-Verwechslung in einem Pflegeheim im niederbayerischen Mengkofen. Der Prozess gegen drei Pflegekräfte musste neu aufgerollt werden. Jetzt ist der Termin wegen neuer Beweise auf September vertagt worden.

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    Von
    • BR24 Redaktion
    • Astrid Dachs

    Der Prozess um den Tod eines Patienten in einer niederbayerischen Pflegeeinrichtung ist vertagt worden. Das Verfahren soll voraussichtlich im September fortgesetzt werden, wie ein Sprecher des Landgerichtes Landshut am Donnerstag sagte. Grund hierfür sei neu hinzugekommenes Beweismaterial wie ärztliche Dokumentationen, das gesichtet und ausgewertet werden müsse.

    Krebskranker Mann starb nach Medikamenten-Verwechslung

    Angeklagt sind drei Mitarbeiter eines Pflegeheimes in Mengkofen im Landkreis Dingolfing-Landau. Der Tatvorwurf lautet auf Mord durch Unterlassen. In dem Fall geht es um einen unheilbar krebskranken Mann, der 2016 nach einer Medikamenten-Verwechslung starb.

    Vor dem Landgericht Landshut waren die zwei Pfleger und ihre Chefin in einem ersten Prozess wegen versuchten Mordes verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hatte dann das Urteil aus dem ersten Verfahren in Frage gestellt und an das Landgericht Landshut zurückverwiesen, weswegen in Landshut neu verhandelt wurde. Dieses Verfahren musste jetzt vertagt werden.

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